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Tanken und Heizen erhöhen Inflationsrate in Niedersachsen

Vor der Pandemie galt die höhere Mehrwertsteuer, die nun auch die höhere Inflationsrate verursache. Nichtsdestotrotz müssen niedersächsische Verbraucher mehr zahlen.

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Tanken und Heizen erhöhen zurzeit die Inflationsrate in Niedersachsen. Foto: dpa/Skolimowska

Tanken und Heizen erhöhen zurzeit die Inflationsrate in Niedersachsen. Foto: dpa/Skolimowska

Für Treibstoff und Heizen haben die niedersächsischen Verbraucher im Oktober deutlich mehr ausgeben müssen als im Vergleichsmonat vor einem Jahr. Die Inflationsrate lag bei 4,6 Prozent, wie das Landesamt für Statistik in Hannover am Freitag mitteilte.

An den Tankstellen wurde für Superbenzin 34,6 Prozent mehr verlangt als vor einem Jahr, für Diesel sogar 45,2 Prozent mehr. Heizenergie wurde im Vergleich zum Oktober 2020 um 20,1 Prozent teurer. Die Statistiker wiesen aber darauf hin, dass die Energiepreise vor einem Jahr sehr niedrig gewesen seien. Deshalb falle die Jahresteuerung hoch aus.

Außerdem habe vor einem Jahr wegen der Corona-Pandemie eine niedrigere Mehrwertsteuer gegolten. Auch dies sorge nun für eine höhere Inflationsrate. Im Vergleich von September zu September waren die Preise um 4,0 Prozent gestiegen. Von September zu Oktober in diesem Jahr betrug die Teuerung ein halbes Prozent.

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