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Starthilfe für 2 Molberger Firmen

Die Gelder stammen aus dem KMU-Förderprogramm des Landkreises und der Kommunen. Die Finanzspritzen sollen den Anfang erleichtern.

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Freude über Geldspritze: Bürgermeister Witali Bastian (links) überreicht Markus Schuh und Stefan Fischer den Förderbescheid und eine Plakette. Foto: Schrimper

Freude über Geldspritze: Bürgermeister Witali Bastian (links) überreicht Markus Schuh und Stefan Fischer den Förderbescheid und eine Plakette. Foto: Schrimper

2 neugegründete Firmen in der Gemeinde Molbergen erhalten eine Anschubfinanzierung aus dem gemeinsamen KMU-Förderprogramm des Landkreises und der Kommunen. Molbergens Bürgermeister Witali Bastian überreichte jüngst einen Förderbescheid über maximal 20.000 Euro an die beiden Geschäftsführer des Unternehmens SMS Gerüstbau, Stefan Fischer und Markus Schuh.

Die Summe teilen sich der Landkreis und die Gemeinde zur Hälfte. Fischer und Schuh hatten ihr Unternehmen im März dieses Jahres gegründet. Es sei ein Start „von 0 auf 100“ gewesen, so Schuh. „Es ist stärker angelaufen, als wir uns das vorstellen konnten.“ Viele Bauherren im Molberger Neubaugebiet Neuenlande seien Kunden geworden, so Fischer. „Das war das passende Sprungbrett.“

Unternehmen kalkuliert mit Investitionsvolumen von 240.000 Euro

Zum Portfolio der Firma gehören Gerüste, Gerüstböcke, Absturzsicherungen, Rollgerüste und Bauzäune. Für den Anfang kalkuliert das junge Unternehmen mit einem Investitionsvolumen von 240.000 Euro. „Wir planen vorsichtig“, so Fischer. Die Startinvestitionen seien dennoch höher als gedacht, deshalb komme die Förderung gerade recht. Von dem Geld sollen etwa neue Gerüste angeschafft werden. Aktuell beschäftigen Schuh und Fischer 4 Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis.

Der gelernte Metallbauer Eduard Lohrai hat sich im Mai vergangenen Jahres mit seiner Firma „Glashaus“ selbstständig gemacht. Unter dem Motto „Glas nach Maß“ kümmert er sich um das Zuschneiden und Verarbeiten spezieller Gläser für Duschen, Terrassen oder auch Schiebetüren. Für seine Firma bekommt er aus dem KMU-Programm eine Förderung in Höhe von maximal 2550 Euro.

Zurzeit befindet sich das Unternehmen noch in einer angemieteten Halle an der Max-Planck-Straße. Geplant ist indes – zusammen mit einem Tischlermeister – ein Neubau im Gewerbegebiet „Westlich Krattholz“. So sollen Synergieeffekte genutzt werden. Aktuell arbeitet Lohrai allein, geplant sei, einen oder 2 Mitarbeiter einzustellen.

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