Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Start-up-Service "TrENDi" konstituiert Beirat

Alle an Gründung Interessierte finden in Vechta und in Emstek kompetente Ansprechpartner und Info-Angebote zu allen Fragen rund um ihr Vorhaben oder Projekt.

Artikel teilen:
Erinnerungsfoto: Die Gründungsmitglieder des Beirates des Start-up-Services "TrENDi".  Foto: Meyer zu Devern

Erinnerungsfoto: Die Gründungsmitglieder des Beirates des Start-up-Services "TrENDi".  Foto: Meyer zu Devern

Ein weiterer Schritt in der Unterstützung der Gründerszene im Oldenburger Münsterland und darüber hinaus ist gegangen. „Vielseitig, kompetent, starke Persönlichkeiten“, so umschreibt die wissenschaftliche Leiterin von „TrENDi“ (Transformation durch Entrepreneurship, Nachhaltigkeit und Digitalisierung) an der Universität Vechta, die Professorin für Ökonomie der Nachhaltigkeit, Dr. Jantje Halberstadt, den neu gegründeten Beirat der Organisation. „In dieser Besetzung haben wir geballte Kompetenz, die unserem Team, aber auch künftigen Gründerinnen und Gründern beratend zur Seite steht.“

Erstmals kamen die Gründungsmitglieder des neuen Beirats des "TrENDi"-Start-up-Services der Universität zusammen. Sie verstehen sich als Mentoren, Türöffner und Mitdenker bei und für Gründungsvorhaben. Zugleich sind viele Mitglieder bereit, auch in der Rolle eines Investors oder Sponsors die unterschiedlichen Aktivitäten von "TrENDi" und künftigen Gründern zu unterstützen.

Gründungsberatung findet künftig an der Driverstraße 12a in Vechta und in Emstek statt

Bislang an der Großen Straße in Vechta vorübergehend untergebracht, konnte Maik Fischer, operativer Leiter von „TrENDi“, Konzept, Entwicklung und Vision des Start-up-Services jetzt bereits am neuen Standort an der Driverstraße 12a vorstellen. Im neuen Gründungszentrum „Start:Punkt OM“ direkt neben der Universität sind Räumlichkeiten in einem alten Trakt der Geschwister-Scholl-Oberschule bezogen worden. Dieser Standort bietet Start-ups die Infrastruktur, um dort die Umsetzung von Gründungs- oder Projektideen voranzutreiben. Neben einem Coworking-Space gibt es eine kleine Eventfläche und ein Café.

Der „Start:Punkt“ an der Driverstraße ist ein Kooperationsprojekt mit dem Landkreis Vechta und der Stadt Vechta. Im Ecopark in Emstek-Drantum finden sich weitere „Start:Punkt OM“-Räume auf dem Gebiet des Landkreises Cloppenburg. Hier finden ebenfalls Veranstaltungen rund um das Thema Entrepreneurship statt, und es werden Beratungen angeboten. Die „Start:Punkte OM“ sind Ausfluss einer gemeinsamen Gründungsinitiative der beiden Landkreise.

In „4 bis 5 Wochen“ werde man die Räume in Vechta komplett fertiggestellt haben, berichtet Fischer. Man habe aber „trotz Corona“ in den vergangenen beiden Jahren „gute Strukturen aufgebaut“.

Erste Erfolge stellen sich ein: 2021 erhielt die Gründungspartnerschaft CoBenefit mithilfe von TrENDi“ ein Existenzgründungsstipendium, ausgestattet mit 125.000 Euro. Foto: TrendiErste Erfolge stellen sich ein: 2021 erhielt die Gründungspartnerschaft "CoBenefit" mithilfe von „TrENDi“ ein Existenzgründungsstipendium, ausgestattet mit 125.000 Euro. Foto: Trendi

Der nächste logische Schritt für die „TrENDi“-Verantwortlichen sei die Öffnung in die regionale Wirtschaft. Dafür sei die Beiratsgründung der Startschuss. Für diesen habe man schon nach kurzer Zeit über eigene Ansprache starke Partner gewinnen können. „Kluge Köpfe mit unterschiedlicher Lebens- und Berufserfahrung und vielseitigen Netzwerken werden künftig die Arbeit von 'TrENDi' und damit die Arbeit der potenziellen Gründer bereichern“, meint Fischer.

Die Ansprache weiterer Personen, insbesondere aus dem Landkreis Cloppenburg, werde in den kommenden Wochen weiter aktiv fortgesetzt, sagt der „TrENDi“-Leiter. Der Beirat bleibe jederzeit offen für weitere Mitglieder, die dort ihre Expertise einbringen möchten.

„TrENDi“ sieht sich als an der Universität Vechta angesiedelte Institution nicht nur vor Ort, sondern im nordwestdeutschen Raum aktiv. Mit Dieter Barlage (Barlage Holding) ist deshalb im Beirat auch das Emsland vertreten. Das gemeinsame Ziel aller Mitglieder sei die Förderung einer neuen Generation von Gründungspersönlichkeiten in der Region, so Fischer.

Der neu gründete „TrENDi“-Beirat soll noch größer werden

Gründungsmitglieder des Beirates sind neben Barlage Christian Hackmann (Hartz & Hackmann Mobile), Markus Hübner (Freese-Feldhaus), Professor Dr. Christoph Kolbeck (Professor für Familienunternehmen und Gründung, Hildesheim), Martin Kühling (Volksbank Vechta), Michael Punte (Freese-Feldhaus) und Kunibert Ruhe (Ruhe Agrar).

Der „TrENDi“-Start-up-Service ist zentraler Anlaufpunkt für eine strukturierte Gründungsförderung und steht nicht nur Studenten, sondern allen Interessierten offen. Die kostenlosen Leistungen umfassen etwa Workshops und Beratungen. Alle Hilfen werden ebenfalls im Rahmen der Gründungsinitiative „Start:Punkt OM“ offeriert.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Start-up-Service "TrENDi" konstituiert Beirat - OM online