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Stadt sieht weiterhin Interesse an ihrem Industriegebiet

Ein Unternehmen aus dem Nordwesten hat eine bereits gekaufte Fläche im Löninger Indus­triegebiet zurückgegeben - gleichzeitig hat die Firma Asepto mit dem Bau ihres Produktionsstandortes begonnen.

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Zurückgegeben: Ein Unternehmen der Baubranche  hat die Planungen für ein Werk auf  einer 4,5 Hektar großen Fläche beendet.    © Stadt

Zurückgegeben: Ein Unternehmen der Baubranche  hat die Planungen für ein Werk auf  einer 4,5 Hektar großen Fläche beendet.    © Stadt

Neben den in diesem Jahr deutlich zurückgehenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer hat die Coronakrise für die Stadt Löningen jetzt weitere negative Konsequenzen: Ein Unternehmen, das Betonteile für die Baubranche produziert, hat seine Planungen für ein neues Werk in Löningen auf Eis gelegt. Der Kaufvertrag für eine 4,5 Hektar große Fläche im Industriegebiet an der Lodberger Straße werde rückabgewickelt, informierte Bürgermeister Marcus Willen den Stadtrat auf der jüngsten Sitzung.

Der bisherige Zeitplan sah vor, dass im kommenden Jahr mit den Bauarbeiten für die Fertigungshalle begonnen werden sollte. Durch die Millionen-Investition in einen neuen Fertigungszweig sollten 50 bis 60 neue Arbeitsplätze entstehen: Wegen der erwarteten rückläufigen Märkte auch im Ausland hat die Firma Abstand von ihren Plänen genommen. Willen bedauerte die Entwicklung. Dies sei bis vor wenigen Wochen vor der Coronakrise nicht vorhersehbar gewesen. Eigentlich waren die Grundstücke in dem zwölf Hektar großen Industriegebiet schon mindestens reserviert beziehungsweise zum Teil sogar schon verkauft worden.

Firma Asepto hat mit Bauarbeiten begonnen

„Wir können die jetzt wieder freie Fläche schon nutzen“, so der Bürgermeister. Es gebe Interessenten. Er rechne aber damit, dass es bei den geplanten Investitionen und Ansiedlungen der Unternehmen zu Verzögerungen komme, weil zunächst die weitere Entwicklung der Nachfrage abgewartet werde. Mit den Bauarbeiten auf dem Grundstück unmittelbar an der Lodberger Straße für ihren Standort in Norddeutschland begonnen hat jetzt die Firma Asepto. Das Unternehmen baut schlüsselfertige Produktionsanlagen für die Lebensmittel-Industrie.

Rat macht Geld für Sanierung der Friedhofskapelle frei

Einstimmig billigte der Rat in seiner Sitzung einen in zwei Bereiche aufgeteilten Investitionszuschuss von 107.000 Euro für die Sanierung der Friedhofskapelle. Die Kirchengemeinde St. Vitus hatte 65.000 Euro zusätzlich für die unerwartet hohen Sanierungskosten insbesondere durch die hohe Preissteigerungen in der Baubranche beantragt: Zuvor waren die Pläne bereits mehrfach geändert worden, um die Kosten zu senken. Die übrigen fast 42.000 Euro sind der kommunale Anteil am Bau der Außenanlagen.

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