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Spritpreise sinken vierte Woche in Folge

Alles wird teurer? Benzin und Diesel nicht. Ein Grund ist der Rückgang der Ölpreise. Aber auch das Verhalten der Verbraucher macht sich bermerkbar.

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Benzin und Diesel sind billiger geworden, aber insgesamt seien die Spritpreise aber weiter deutlich zu hoch, heißt es beim ADAC. Foto: dpa/Murat

Benzin und Diesel sind billiger geworden, aber insgesamt seien die Spritpreise aber weiter deutlich zu hoch, heißt es beim ADAC. Foto: dpa/Murat

Die Talfahrt der Spritpreise im September hält an. Sowohl Diesel als auch Superbenzin der Sorte E10 waren im am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Spritpreisvergleich des ADAC erneut billiger als sieben Tage zuvor. E10 kostete 1,880 Euro pro Liter – das sind 3 Cent weniger als eine Woche zuvor.

Der Dieselpreis sank um 2,5 Cent auf 1,996 Euro. Der Selbstzünderkraftstoff kostete damit erstmals seit dem Ende der vorübergehenden Steuersenkung auf Kraftstoffe wieder unter zwei Euro.

"Einer der Gründe für den Rückgang ist, dass Öl billiger geworden ist."Jürgen Albrecht, ADAC-Kraftstoffmarkt-Experte

Waren mit dem Ende der Steuersenkung zum 1. September die Preise noch kräftig gestiegen, geht es seither tendenziell nach unten: Diesel hat sich seit Monatsbeginn um 17,7 Cent pro Liter verbilligt, E10 um 14,3 Cent.

"Einer der Gründe für den Rückgang ist, dass Öl billiger geworden ist", sagt ADAC-Kraftstoffmarkt-Experte Jürgen Albrecht. Zudem seien schon Ende August die Preise überproportional erhöht worden. "Mit dem Ende des Steuerrabatts ist jetzt das Preisbewusstsein der Verbraucher wieder gestiegen. Das treibt den Wettbewerb und drückt die Preise. Hier sieht man, dass die Verbraucher durchaus etwas erreichen können."

Insgesamt seien die Benzinpreise aber weiter deutlich zu hoch, betont Albrecht. "Wir gehen zwar mit Trippelschritten in Richtung einer Normalisierung. Aber der Weg ist noch weit. Bei Diesel ist die Ausnahmesituation sogar noch extremer." Als zentralen Treiber sieht er insbesondere die Raffinerien, die oft zu den Mineralölkonzernen gehörten. "Deren Margen waren zuletzt ein Vielfaches des Vorkrisenniveaus."

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