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Schweinepest: Die Angst wird größer, ein Zaun soll helfen

Ein 150 Kilometer langer Schutzzaun soll im Falle eines Ausbruchs in Niedersachsen den Hotspot abriegeln. Er liegt in einem Lager der Bundeswehr bereit.

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Drahtzäune gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) lagern in einer Halle. Foto: Philipp Schulze / dpa

Drahtzäune gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) lagern in einer Halle. Foto: Philipp Schulze / dpa

Bei einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Niedersachsen soll ein 150 Kilometer langer Zaun mit festem Knotengeflecht den Ausbruchsort abriegeln und eine Ausbreitung verhindern. «Es gilt, zehn Millionen Schweine in Niedersachsen zu schützen», sagte Agrarministerin Barbara Otte-Kinast am Donnerstag anlässlich der Anlieferung des Schutzzauns in eine Halle des Bundeswehrdienstleistungszentrums Bergen bei Bad Fallingbostel.

«Die Sorge ist riesengroß, wir sind ständig auf hab acht», betonte die CDU-Politikerin. Das Zaun-Material entspricht etwa 700 Euro-Paletten oder rund 35 Lkw-Ladungen, es kostet 1,1 Millionen Euro. Im Bedarfsfall ist er verfügbar und die betroffenen Gebiete können schnell umzäunt werden.

Die für Tiere hochgefährliche Schweinepest rückt näher: Anfang Januar wurde ein verendetes Wildschwein mit dem Erreger gut 50 Kilometer entfernt von der Grenze zu Niedersachsen in Mecklenburg-Vorpommern gefunden.

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