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Sanierung der Ortsdurchfahrt in  Höltinghausen abgeschlossen

Investiert wurden rund 1,9 Millionen Euro. Im August 2020 waren die Bauarbeiten begonnen worden.

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Freigabe der Kreisstraße in Höltinghausen: (vorne von links) Bürgermeister Michael Fischer, Hannah Timmer (Landesbehörde) und Landrat Johann Wimberg. 				 				 Foto: Beumker

Freigabe der Kreisstraße in Höltinghausen: (vorne von links) Bürgermeister Michael Fischer, Hannah Timmer (Landesbehörde) und Landrat Johann Wimberg. Foto: Beumker

Die Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Höltinghausen ist abgeschlossen. Das meldet der Landkreis. Wenige Restarbeiten am 3. Bauabschnitt seien in den letzten Zügen. Die Hecken der Anwohner werden auf Höhe gebracht und die Vorgärten mit Oberboden angeglichen. Dies sind die letzten Arbeiten in der Ortsdurchfahrt Höltinghausen, die seit August 2020 erneuert wurde, schreibt die Behörde.

„Die Ortsdurchfahrt wurde von der Volksbank bis zur Schulstraße komplett neu angelegt“, erklärte Landrat Johann Wimberg anlässlich der offiziellen Freigabe. Dabei sei der kombinierte Geh- und Radweg beidseitig auf einer Breite von 2,50 Meter ausgebaut worden, so Wimberg weiter. Die Fahrbahnbreite von 7 Meter sei erhalten geblieben, so der Landrat.

Die Gemeinde Emstek ließ im Zuge der Ausbaumaßnahme den unter der Straße liegenden Regenwasserkanal komplett erneuern, heißt es aus dem Kreishaus. Der Schmutzwasserkanal wurde punktuell saniert. Auf Höhe der Volksbank wurde eine Querungshilfe installiert, die den geschlossenen Ortscharakter noch einmal betont.

"Die Verkehrssicherheit und die Attraktivität der Ortslage wurden durch den Ausbau deutlich gesteigert." Michael Fischer, Bürgermeister Emstek

An der Kreuzung K 168/K 178 (Kirchstraße/Hauptstraße) wurde eine Dunkelampel aufgestellt, die das Queren der Fahrbahn für die schwächeren Verkehrsteilnehmer erleichtern soll. „Die Verkehrssicherheit und die Attraktivität der Ortslage wurden durch den Ausbau deutlich gesteigert“, erklärte Emsteks Bürgermeister Michael Fischer in der Mitteilung.

Wie der Landrat weiter berichtete, wurden die Versorgungsunternehmen im Vorfeld über die Baumaßnahme informiert und nutzten die Chance, um ihre Leitungen in der Nebenanlage zu sanieren bzw. neu zu verlegen. „Es wurden rund 1,9 Millionen Euro für die rund 662 Meter lange Ortsdurchfahrt investiert“, so Wimberg.

Er unterstrich, dass der Landkreis darüber hinaus in die Deckensanierung von der B 213 bis zum Ortseingang in Höltinghausen zusätzlich 210.000 Euro investiert habe. Diese Maßnahme sei bereits im vergangenen Sommer abgeschlossen worden.

Gemeinde Emstek beteiligt sich mit 615.000 Euro

Damit beliefen sich die Gesamtkosten auf rund 2,1 Millionen Euro. Erfreulich sei, dass 60 Prozent der förderfähigen Kosten durch Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) abgedeckt würden. „Die Gemeinde Emstek hat sich mit 615.000 Euro an der Maßnahme beteiligt“, erklärte Fischer: „Die in Anspruch genommenen Umleitungsstraßen werden nachgebessert. In Absprache mit dem Landkreis stellt die Gemeinde das Material zur Verfügung.“

Zusammen mit Baudezernent Ansgar Meyer und Planungsamtsleiter Roland Ribinski dankte Wimberg allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

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