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Remmers unterstützt Tafeln mit 10.000 Euro

Das Geld der abgesagten Remmers-Weihnachtsfeier kommt der Region zugute. Während der Spendenübergabe informierten die Tafel-Vorsitzenden über die aktuelle Situation in ihren Einrichtungen

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10.000 Euro für die Tafeln: Der Vorstandsvorsitzende Dirk Sieverding (links) und Finanzvorstand Heiko Dirks überreichten Schecks an Gerd Einhaus (Zweiter von links)  sowie Brigitte Schröter und Elmar Dubber (von rechts). Foto: Willi Siemer

10.000 Euro für die Tafeln: Der Vorstandsvorsitzende Dirk Sieverding (links) und Finanzvorstand Heiko Dirks überreichten Schecks an Gerd Einhaus (Zweiter von links)  sowie Brigitte Schröter und Elmar Dubber (von rechts). Foto: Willi Siemer

Über jeweils 5000 Euro für ihre Arbeit freuen sich Gerd Einhaus als Vorsitzender der Löninger Tafel und seine Cloppenburger Kollegen Elmar Dubber und Brigitte Schröter.

Die 10.000 Euro spendet die Löninger Firma Remmers. Der Vorstandsvorsitzende Dirk Sieverding und Finanzvorstand Heiko Dirks überreichten die beiden Schecks. Coronabedingt sei die Weihnachtsfeier des Unternehmens ausgefallen. Daher habe man sich entschlossen, einen Teil der eingesparten Mittel  für einen Zweck zu spenden, der den Menschen der Region zugute komme, betonte Sieverding.

Dubber und auch Einhaus informierten über die aktuelle Situation und die Einschränkungen und Ängste sowohl auf der Seite der ehrenamtlichen Helfer als auch der Nutzer. Üblicherweise gebe es in Cloppenburg rund 250 Abholer, zurzeit seien es wegen der Ängste der Teilnehmer vor Ansteckung 120 bis 130 Personen, die man wegen der sich dahinter befindlichen Familien mit dem Faktor 1,8 multiplizieren müsse, so Dubber.

In Löningen wird ein Teil der Spende für eine Weihnachtswunsch-Aktion verwendet

Der Papierkram der Berechtigungsnachweise werde an einem anderen Tag erledigt, so Einhaus. In Löningen nutzten aktuell rund 60 Frauen oder Männer die Lebensmittel-Angebote an der Haselünner Straße.

Diese Zahl könne man verdreifachen, um auf die Summe der tatsächlichen Nutzer zu kommen. Ängste vor einer Infektion gebe es auch bei den Helfern, denn 80 Prozent von ihnen seien über 65 Jahre alt. Andererseits wollten die Ehrenamtlich auch gerne einmal das Haus verlassen und sich in einer Gemeinschaft nützlich machen.  

In Löningen werde ein Teil der Spende für eine in etwas abgewandelter Form geplante Weihnachtswunsch-Aktion für die Kinder verwandt, erläuterte Einhaus. Unter anderem sei geplant, Gutscheine im Wert von 2000 Euro bei den Löninger Kaufleuten zu erwerben. Die Cloppenburger Einrichtung habe einen Domizil-Wechsel vor der Brust, dafür könne man die Spende gut gebrauchen, erläuterte Dubber. den Verwendungszweck.

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