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Rebo Rechterfeld erwirbt neue Standorte

Der John-Deere-Vertriebspartner übernimmt Betriebe im nördlichen Schleswig-Holstein. Die Firmengruppe Rebo hat 17 Standorte im Nordwesten und Norden Deutschlands.

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Rebo Rechterfeld expandiert. Im Bild die beiden Geschäftsführer Alexander Bruns (links) und Ignatz Kuhlmann. Foto: Rebo

Rebo Rechterfeld expandiert. Im Bild die beiden Geschäftsführer Alexander Bruns (links) und Ignatz Kuhlmann. Foto: Rebo

Die Rebo Landmaschinen GmbH mit Sitz in Rechterfeld expandiert. Rebo, einer der großen Vertriebspartner von Landmaschinenhersteller John Deere, wird 2 Standorte der LVA Schleswig-Holstein eingliedern. Die Tochterfirma Rebo Schleswig-Holstein GmbH wird ab dem 1. März den Geschäftsbetrieb in Bordelum und Sörup mit rund 60 Mitarbeitern führen. „Durch die Übernahme wächst die Gesamtzahl der Niederlassungen von Rebo Rechterfeld auf jetzt 17 Standorte im Norden Deutschlands“, erläutert Geschäftsführer Alexander Bruns. Durch den Erwerb hofft Bruns „Synergien schöpfen zu können. Das Engagement in Schleswig-Holstein soll uns langfristig guttun“.

„Gerade unterschrieben“ worden sei der entsprechende Übernahmevertrag, berichtet Bruns. Die bisherigen LVA-Standorte würden in das bestehende Unternehmensnetz von Rebo Rechterfeld eng eingebunden. Die Mitarbeiter würden alle übernommen. Fachleute der Muttergesellschaft seien bereits für erste Eingliederungsmaßnahmen in den neuen Standorten gebucht. Die Firmengruppe LVA fokussiert sich künftig auf ihre weiteren Betriebe in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Der Jahresumsatz der Rebo-Gruppe liegt bei 100 Millionen Euro

Die neue, 100-prozentige Tochtergesellschaft erweitert die Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Rechterfeld. Diese besteht aus Rebo Landmaschinen, Rebo Motorgeräte, B+S Landtechnik und Rebo Schleswig-Holstein. Insgesamt werden 350 Mitarbeiter an Standorten im Nordwesten und Norden Deutschlands beschäftigt, die einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro erwirtschaften.

Mit der Eingliederung der neuen Betriebe in die Organisation von Rebo Rechterfeld wird zugleich auch die neue Vertriebsstrategie von John Deere umgesetzt. Die Mannheimer wollen mit ihrem aktuellen Konzept „Vertriebspartner von Morgen“ und mit der Konzentration auf leistungsfähige Partner eine schlagkräftigere Vertriebsorganisation aufstellen. Auch in Schleswig-Holstein geht es daher darum, „die steigenden Kundenanforderungen im Norden des Bundeslandes noch besser erfüllen zu können“, sagt Michael Weber, Leiter der John Deere Vertriebspartner-Entwicklung

"Wir hoffen, dass sich unser Engagement gut auszahlt."Alexander Bruns, Geschäftsführer Rebo Rechterfeld

Präzisionslandwirtschaft basiere heute auf digitaler Technik, erklärt Weber. „Das größere Verkaufsgebiet bringt Synergieeffekte und ermöglicht Rebo mehr Schlagkraft, kundenbezogene Lösungen und verbesserte Entwicklungsperspektiven für die Mitarbeiter anzubieten“, fasst er die Vorteile des Erwerbs der beiden neuen Standorte durch Rebo zusammen. Eine breitere Aufstellung ermögliche insbesondere gezielte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen der eigenen Vertriebs- und Servicemitarbeiter, was eine noch bessere Betreuung der Landwirte und Lohnunternehmer bedeute. Rebo sei „dadurch in der Lage, Maschinen, technologische Lösungen und Servicepakete anzubieten, die auf die jeweiligen Produktionssysteme und den Lebenszyklus der Maschinen zugeschnitten sind.“

Dänemark ist jetzt nicht mehr weit. Plant Rebo über Schleswig-Holstein nun den Sprung ins Ausland? Bruns verneint: „Wir haben jetzt 17 Standorte. Wir hoffen, dass sich unser Engagement gut auszahlt. Damit das gelingt, werden wir jetzt erst einmal konsolidieren, weitere Zukäufe sind nicht geplant.“

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