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Rat unterstützt Planungen für neuen aldi

Mit dem einstimmigen Votum für den Beginn des Genehmigungsverfahrens unterstützt der Löninger Stadtrat die Pläne der Investoren für einen aldi-Neubau.

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Auch in Löningen geplant:  Eine Aldi-Filiale nach dem neuen Konzept wie in Molbergen  (Foto) soll  an der Angelbecker Straße gebaut werden. Foto: Siemer

Auch in Löningen geplant: Eine Aldi-Filiale nach dem neuen Konzept wie in Molbergen (Foto) soll an der Angelbecker Straße gebaut werden. Foto: Siemer

 Einstimmig und mit zustimmenden Aussagen aus allen Fraktionen und Gruppen  hat der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung das Genehmigungsverfahren für eine Änderung des Bebauungsplans „Ortskern-Mitte zwischen Angelbecker und Hasestraße“ eröffnet. Damit zogen Rat und Verwaltung gleichzeitig die ersten Konsequenzen aus dem in der selben Sitzung verabschiedeten Löninger Einzelhandelskonzept.

Die von den Fachleuten des Büros „Handel und Gewerbe“ erarbeiteten Empfehlungen sehen das Stärken des zentralen Versorgungsbereichs vor, der in einer Achse zwischen den im südlichen Bereich im Schatten des Kirchturms gelegenen Geschäften und dem Marktplatz definiert wird. In diesem Bereich planen die Investoren den Neubau einer Aldi-Filiale nach dem neuen Konzept des Discounters. Fachbereichsleiterin Hanna Lohe präsentierte auf der von fast 50 Besuchern verfolgten Sitzung die Planungen. Sie sehen vor, dass der Neubau mit 1250 Quadratmetern Verkaufsfläche am Standort der „Posten-Börse“ errichtet wird und die Restposten-Verkäufer in den jetzigen Aldi umziehen. Um die Filialen umweltfreundlicher und klimagerechter betreiben zu können, sei dieser Neubau notwendig, erläuterte Lohe.

Um das gesamte Vorhaben an dem bestehenden Standort umsetzen zu können,  wird auf der anderen Seite des Komplexes im Bereich der früheren Diskothek die Fläche, auf der gebaut werden darf, erweitert. In diesem südwestlichen Bereich sind drei Vollgeschosse möglich, die maximale Gebäudehöhe werde auf zwölf Meter begrenzt, so Lohe. Gleichzeitig ist geplant, alle Parkflächen neu anzulegen. Sie werden etwas breiter und werden statt der bisherigen Nord-Süd-, in Ost-West-Ausrichtung gebaut. Die Kosten, beantwortete Lohe die Frage von Franz-Josef Kühne (UfL), trügen die Investoren. Auch die zwischen dem Gebäude und der Hase gelegenen Parkflächen werden einschließlich der dort vorhandenen Verkehrsgrünflächen neu gestaltet. Der dortige Wohnmobil-Stellplatz bleibe bestehen, es werde darauf geachtet, dass die Verkehrsgrünflächen neu angelegt würden, versicherte sie.

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