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Raphael Arlinghaus investiert im Ecopark in Emstek

Raphael Arlinghaus baut als Privatinvestor im Ecopark ein Tiefkühl-Frische-Center. Sein Center in Lohne ist ausgelastet und kann nicht erweitert werden.

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Das neue Tiefkühl-Frische-Center im Ecopark in Emstek-Drantum ist bereits in Betrieb. Foto: Kühn

Das neue Tiefkühl-Frische-Center im Ecopark in Emstek-Drantum ist bereits in Betrieb. Foto: Kühn

Weithin sichtbar ist der markante Neubau im Westen des Ecoparks in Emstek-Drantum. Ganz fertig sieht es zwar noch nicht aus, doch das Tiefkühl-Frische-Center (TFC) hat auf einem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Stein-Allee bereits den Betrieb aufgenommen. Hier werden vor allem Fleisch, Gemüse und Brot gelagert – überwiegend Produkte aus der Region. Zunächst werden hier rund ein Dutzend Beschäftigte arbeiten.

Für den Bauherren Raphael Arlinghaus (Visbek) ist das neue Tiefkühl-Center ein Investment an einem strategisch gut gelegenen Standort: „Mit dem Bau in Drantum liegen wir im Zentrum der Fleischwaren-Produzenten im Oldenburger Münsterland. Wir sind aus allen Richtungen sehr gut erreichbar.“

Privatinvestor Arlinghaus kennt sich als Wiesenhof-Vertriebsgeschäftsführer sehr gut in der Logistikbranche aus und weiß, dass heute für die anliefernden Betriebe und auch die abfahrenden Spediteure jeder Kilometer zählt. Deshalb betont er die gute Anbindung des Ecoparks: „Die Flächen liegen fast direkt an der Autobahn 1, damit ist auch der Hamburger Hafen – und nicht nur der – auf kurzen Fahrten gut und schnell zu erreichen. Auch die Anbindung über die Bundesstraße in die Niederlande ist ein Aspekt, um sich hier niederzulassen.“

In Lohne konnte Arlinghaus nicht mehr erweitern

Ein weiteres Argument für die Ansiedlung. Im Ecopark ist viel Platz. Der TFC-Betreiber hat sich für Erweiterungen aller Art sofort die Nachbarfläche des neuen Gebäudes reserviert. „Schnell und flexibel reagieren zu können, das ist unsere Stärke als Dienstleister“, sagt Arlinghaus. Als Betreiber eines Kühlhauses in Lohne-Krimpenfort weiß Arlinghaus daher das flexible Flächenangebot zu schätzen: „Die Nachfrage der Kunden war da, die hat sich nach und nach ergeben. In Lohne hatten wir aber nicht mehr genügend Platz am Standort, um zu erweitern. Auch andere Standorte in der Stadt waren einfach zu klein. Das war der Grund, weshalb wir uns nach gut erreichbaren Flächen umgesehen haben. Und jetzt sind wir eben im Ecopark.“

Arlinghaus will mit dem neuen Objekt flexibel die Anforderungen der Kunden bedienen. Denn neben dem Lagern tiefgekühlter Ware seien auch weitere Services möglich, sagt er. Die Nachfrage sei trotz oder womöglich auch wegen der Corona-Krise groß. Arlinghaus hat offenbar einen guten Investitionszeitpunkt erwischt. Die am Bau beteiligten Firmen kommen vor allem aus Region. Sie sollten ein Kühlcenter bauen, das stark auf Nachhaltigkeit angelegt ist. Die Kälteanlage sei hochmodern und auch das Prinzip „Haus in Haus“ helfe, im Neubau gleich bis zu 15 Prozent Energie einzusparen.

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