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Raiffeisenbank Strücklingen-Idafehn erwirtschaftet 2021 gute Ergebnisse

Alle wichtigen Kennzahlen liegen im positiven Bereich. Das aufgestockte Eigenkapital bietet Basis für weiteres Wachstum, die Mitglieder erhalten eine Dividende von 3,25 Prozent.

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Ehrungen: Vorstand Stefan Nowak (links) und Aufsichtsratsvorsitzender Günther Harders ehrten mehrere Mitglieder der Raiffeisenbank  Strücklingen-Idafehn für ihre 50-jährige Mitgliedschaft. Bild: C. Passmann

Ehrungen: Vorstand Stefan Nowak (links) und Aufsichtsratsvorsitzender Günther Harders ehrten mehrere Mitglieder der Raiffeisenbank Strücklingen-Idafehn für ihre 50-jährige Mitgliedschaft. Bild: C. Passmann

Mit dem Geschäftsverlauf 2021 zeigten sich Aufsichtsrat und Vorstand der Raiffeisenbank Strücklingen-Idafehn eG im Jahr des 125-jährigen Bestehens auf der Generalversammlung am vergangenen Donnerstagabend im Vereins- und Gemeindezentrum Ostrhauderfehn insgesamt zufrieden. "Die Mannschaft der Raiffeisenbank hat die Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 wunderbar gemeistert", sagte Bankvorstand Stefan Nowak in seinem Bericht.  "Auch der Prüfungsverband bescheinigt uns ein gutes Ergebnis", betonte er.

Nowak stellte unter anderem die umfangreichen Aktivitäten im vergangenen wie auch im Jubiläumsjahr vor. Besonders hob er die überdurchschnittlichen Fortschritte im Bereich Digitalisierung hervor: "Wir sind online 24/7 mit vielen Services erreichbar. Trotzdem ist und bleibt die persönliche, nachbarschaftliche Beratung in unseren Filialen von strategischer Bedeutung." Er versicherte, dass die Bank keine Filialen schließen werde, sondern vor Ort für die Kunden ansprechbar sei. Dazu gehöre auch das Telefonbanking. "Bei uns erreichen sie noch den entsprechenden Ansprechpartner und nicht eine Hotlinestimme", so das Vorstandsmitglied.

Bilanzsumme steigt um 8,9 Prozent auf 194 Millionen Euro

Bankvorstand Günter Niet zeigte die positive Entwicklung der Bank in Zahlen auf. "Wir haben die Planwerte unserer wichtigsten Ertragskennzahlen übertroffen", erläuterte er. Das Wachstum wurde im Wesentlichen getragen durch das Baufinanzierungsgeschäft. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent auf 194 Millionen Euro. Bei den bilanziellen Kundenforderungen verzeichnete die Bank ein Wachstum von 10 Millionen Euro auf fast 115 Millionen Euro. Die bilanziellen Einlagen der Kunden stiegen um 11 Millionen Euro auf 158 Millionen Euro. Durch das gute Betriebsergebnis konnte das Eigenkapital um 1,2 Millionen Euro aufgestockt werden. "Das gibt uns eine solide Basis für weiteres Wachstum", so Niet.

Der ausgewiesene Bilanzgewinn für 2021 beträgt 107.000 Euro. Davon werden rund 54.000 Euro an die 4550 Mitglieder ausgeschüttet. Das entspricht einer Dividende von 3,25 Prozent. Der Restbetrag wird den Rücklagen zugeführt. Verhalten optimistisch zeigte sich Niet in seinem Ausblick: "Das erste Halbjahr 2022 war sehr gut. Wir werden jedoch die negativen Folgen der deutlichen Zinserhöhung am Kapitalmarkt und des Krieges in der Ukraine in der Bilanz 2022 spüren", erläuterte er.

Kurz vor der Fertigstellung steht der Filialneubau in Rhaudermoor. "Die negativen Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges sorgten für Verzögerungen", berichtete Günter Niet. "In Kürze ist der Umzug nun angedacht." Anfang des Monats hat die Bank auch in den Neubau eines Mehrfamilienhauses in Friesoythe investiert. Der hohe energetische Standard sowie die traumhafte Lage – direkt an der Soeste und in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und zum Krankenhaus – machten dieses Objekt demnach reizvoll.

Erstmals seit 2019 konnten die Ehrungen für 50-jährige Mitgliedschaft bei der Bank wieder während der Versammlung durchgeführt werden. Geehrt wurden Theodor Junker, Helga Sandrwoski, Ludger Ahlers, Wilhelm Wilts, Hans-Dieter Volkmann, Elfriede Boekhoff, Gerhard Groen, Hinrich Knocke, Arthur Ulpts, Jörg Furch, Agnes Gerdes, Günter Bunger, Georg Hofmann, Erich Tammling, Johann Janßen und Gottfried Kimmer.

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