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Post bittet um Rücksicht auf Zusteller

Bissige Hunde und rutschige Wege:. Die Deutsche Post bittet um Rücksichtnahme auf seine Zusteller. Sie werden in dieser Weihnachtssaison besonders viel zu tun haben.

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Symbolfoto: dpa

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«Hund beißt Postboten» - das kommt laut Deutscher Post in Schleswig-Holstein öfter vor als in anderen Teilen Deutschlands. «Über die Gründe können wir nur spekulieren», sagte der Niederlassungsleiter der Deutschen Post DHL in Kiel, Jens Tornow, der Deutschen Presse-Agentur. Nicht nur freilaufende Hunde auf privaten Grundstücken seien eine Gefahr für die rund 4200 Zusteller im Land. «Meistens passiert es tatsächlich, dass Hunde auf einmal aus dem Haus oder der Wohnung gelaufen kommen und zubeißen.» Zahlen dazu wollte die Post nicht nennen. «Wir bitten alle Hundebesitzer, ihre Hunde anzuleinen oder eine Innentür zu schließen, wenn der Paketbote klingelt», sagte Tornow.

Post rechnet mit über 11 Millionen Paketen

Die Post erwartet an Spitzentagen vor Weihnachten in Deutschland diesmal über 11 Millionen Pakete. Das wäre ein Plus zum Vorjahr von rund 15 Prozent. «Die Zeit vor Weihnachten ist traditionell unsere intensivste Zeit», sagte Tornow. «Aufgrund der Corona-Pandemie wird es in diesem Jahr aber noch herausfordernder.» Nicht nur Hundebisse, sondern auch Wegeunfälle verursachen laut Deutscher Post vermehrt Ausfallzeiten bei Zustellern. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit könnten schlecht gepflegte private Gehwege oder Laub zu Arbeitsunfällen führen. Private Haus- und Grundstückseigentümer sollten ihrer Pflicht nachkommen, Wege ausreichend zu reinigen.

Zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus arbeiteten die Zusteller in einigen Bezirken derzeit in zwei Schichten, erläuterte Tornow. Deshalb könne der Paketbote gerade vor Weihnachten auch später als gewohnt mal klingeln, auch wenn es schon dunkel ist. «Gerade dann ist es wichtig, Hunde anzuleinen und die Wege gut begehbar zu halten.»

Dringende Bitte: Sendung rechtzeitig abgeben

Die Post riet ihren Kunden auch, die Paketannahmestellen zu nutzen. Während der Corona-Pandemie seien die Packstation besonders hilfreich, da der Kontakt zwischen Postboten und Paketempfängern vermieden wird. Die Post will die Zahl der Automaten in Deutschland bis 2023 von 6000 auf 12.000 verdoppeln.

Sie bat darum, Sendungen zu Weihnachten nicht auf den letzten Drücker abzuschicken. Päckchen und Pakete sollten allerspätestens bis zum 19. Dezember um 12.00 Uhr abgegeben sein, Briefe und Weihnachtskarten vor der Leerung der Briefkästen am 22. Dezember.

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