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PHW-Gruppe stellt erste Veggie-Studie vor

1.003 Menschen sind befragt worden. Ein Ergebnis: Jeder Zweite verzichtet komplett oder zumindest hin und wieder auf Fleisch.

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Der Umwelt etwas Gutes tun und das Tierwohl beachten: Das sind die 2 wichtigsten Gründe, warum Menschen zumindest hin und wieder auf Fleisch verzichten. Das hat jetzt eine Studie ergeben, die die PHW-Gruppe mit Sitz in Rechterfeld  hat durchführen lassen. Beauftragt worden war laut Firmenmitteilung das Meinungsforschungsinstitut Forsa. 1.003 Personen aus Deutschland  waren für die Veggie-Studie befragt worden. Es sei die erste repräsentative Untersuchung dieser Art, betont PHW in einer Pressemail.

Jede(r) Zweite verzichtet laut Umfrage zumindest hin und wieder auf Fleisch oder isst flexitarisch. Flexitarier verzichten nicht komplett auf Fleisch, essen es aber seltener und achten dabei sehr auf die Qualität. Besonders ausgeprägt seien Verzicht oder Reduktion bei jungen Frauen.

Ohnehin sei der Anteil der Veganerinnen und Veganer, der Vegetarierinnen und Vegetarier bei der jungen Generation höher. So ernähren sich von den befragten 18- bis 29-Jährigen 14 Prozent vegetarisch und 3 Prozent vegan, während sich von den 60- bis 75-Jährigen 5 Prozent als Vegetarier bezeichnen; Veganer kommen in dieser Gruppe kaum vor. Dafür wird mit fortgeschrittenem Alter der Flexitarismus beliebter: Von den 18- bis 29-Jährigen sind 35 Prozent Flexitarier, während der Anteil bei den 60- bis 75- Jährigen auf 55 Prozent ansteigt.

Klar sind auch die Ansprüche an die Lebensmittel, die als Fleischersatz ausgewählt werden. Die Käuferinnen und Käufer achten beim Shoppen von Ersatzprodukten vor allem darauf, dass weder Palmfett noch Geschmacksverstärker benutzt wurden. Auch auf den Hinweis "ohne Gentechnik" legen die Kundinnen und Kunden großen Wert. Weniger wichtig ist ihnen, dass sich gar kein tierischer Bestandteil in dem Produkt findet. 

Die Veggie-Studie hat außerdem ergeben: Flexitarier bevorzugen vor allem Geflügel und Fisch, dicht gefolgt von Rind. 

Regional gibt es übrigens kaum Unterschiede in den Antworten. Allerdings steigt der Anteil der Vegetarier im urbanen Umfeld an. Und: Es leben mehr von ihnen in kleineren Haushalten. 

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