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Pfiffikus-Campus öffnet in Quakenbrück

An der Artland-Oberschule können sich Schüler vor Ort über regionale Ausbildungen und Berufe informieren. Im Frühjahr 2022 soll das Projekt in Lastrup an den Start gehen.

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Machen sich ein Bild von den Räumlichkeiten: (von links) Initiator Herbert Feldkamp und sein Vertreter Heidjer Schwegmann erläutern Schulleiter Karsten Krüger, Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Bürgermeister Claus Peter Poppe das Konzept des Bildungs-Campus. Foto: Landwehr

Machen sich ein Bild von den Räumlichkeiten: (von links) Initiator Herbert Feldkamp und sein Vertreter Heidjer Schwegmann erläutern Schulleiter Karsten Krüger, Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Bürgermeister Claus Peter Poppe das Konzept des Bildungs-Campus. Foto: Landwehr

Kultusminister Grant-Hendrik Tonne als Schirmherr, Oberschuldirektor Karsten Krüger, Samtgemeindebürgermeister Claus-Peter Poppe und Initiator Herbert Feldkamp haben nun gemeinsam in den Räumen der Oberschule Artland in Quakenbrück den ersten Pfiffikus-Bildungs-Campus eröffnet. In 2 funktional eingerichteten Räumen können sich in Zukunft Schüler und Arbeitgeber oder Firmenvertreter zu Projekten und Gesprächen treffen. „Hier sollen Informationen zu Berufen und Firmen bereitgestellt und Schule und Unternehmen vernetzt werden“, wünscht sich Herbert Feldkamp, der seine Initiative 2019 gegründet hat. Auch der nächste Bildungs-Campus ist bereits in Planung. Er wird im Frühjahr 2022 in Lastrup eröffnet.

„Durch die Kooperation mit der Pfiffikus-Stiftung erhoffen wir uns eine Vertiefung der Berufsvorbereitung“, betont Oberschuldirektor Karsten Krüger im Hinblick auf den ersten Bildungscampus und über die Zusammenarbeit mit der Initiative des Cloppenburger Goldschmieds Herbert Feldkamp. Denn der Campus leiste einen wesentlichen Beitrag zum Übergang in den Beruf. „Für die Schüler war es in der Pandemie schwierig, direkten Kontakt zu den Firmen und ihren Vertretern aufzubauen. Aber auch die Firmen wollen junge Auszubildende. Sie sprechen schon länger vom Fachkräftemangel“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe. Die Schule habe die Idee vorbehaltlos unterstützt. Das Projekt sei vorbildlich. „Es hat mich überzeugt“, so Poppe, sodass auch die Stadt Quakenbrück ihren Beitrag geleistet habe.

Jugendliche erhalten Paten für den Schulalltag und als Begleitung in den Berufsstart

Pfiffikus-Initiator Herbert Feldkamp, in Quakenbrück geboren, stellte das Projekt, das auf 3 Säulen fußt, kurz vor. Die 1. Säule sei: Pfiffikus lernen plus. Hier begleiten Paten Schüler im Schulalltag in kleinen Gruppen. 14 solcher Gruppen gebe es bereits. Beim Baustein „Jobs für Jugendliche“ begleiten Paten Schüler ab Klasse 8 bis zum 1. Ausbildungsjahr auf dem Weg in den Beruf. Jeder Jugendliche erhalte dabei einen Paten. Dabei schließen Eltern, Jugendlicher und Pate einen Vertrag mit verbindlichen Zusagen und Abmachungen. Im „Bildungscampus“ stehen Jugendlichen in eigenen Räumlichkeiten verschiedene Informationen zur Berufswahl zur Verfügung, und hier können sie mit Firmenvertretern in Kontakt treten. In 2 Räumen der Oberschule Artland, die speziell für diesen Zweck gestaltet wurden, soll eine passgenaue und praxisnahe Ausbildung junger Menschen in die Wege geleitet werden. Hier soll eine Brücke geschaffen werden zwischen Schule und Arbeitswelt. Aber es sollen auch Firmenpräsentationen oder Recherchen möglich sein. Jedes Unternehmen kann kostenfrei mit den Schülern arbeiten oder das Unternehmen vorstellen. Nach Meinung Feldkamps gewinnt die Schule so an Attraktivität bei Schülern, Eltern und Unternehmen. Er nennt es zudem wünschenswert, dass die Räume des Bildungscampus auf dem Schulgelände seien.

„So brauchen die Schüler nicht den Weg in die Stadt zu machen“, ergänzt Oberschuldirektor Karsten Krüger. „Das ist auch eine Wertschätzung für die Schüler: Die Firmen kommen zu uns“, findet der stellvertretende Pfiffikus-Vorsitzende Heidjer Schwegmann. Kultusminister Grant Hendrik Tonne betont, er habe gern die Schirmherrschaft übernommen, da die vielen Ideen dieses Projekt zu einer runden Sache machten.

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