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OM: Mehr als 110 Millionen Euro KfW-Corona-Hilfen

Seit Beginn der Corona-Hilfen hat die nationale Förderbank KfW Tausenden Unternehmen Kredite verliehen. Fürs Oldenburger Münsterland wurden 264 Anleihen vergeben.

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Symbolfoto: dpa / Reinhardt

Symbolfoto: dpa / Reinhardt

Hohe Summen fürs Oldenburger Münsterland: 264 zinsgünstige Kredite mit einem Volumen von insgesamt  mehr als  110,64 Millionen Euro konnten seit Beginn der Corona-Hilfen für Unternehmen  ausgelegt werden. Bis zum 31. Juli flossen an 22 Unternehmen 5.654.500 Euro aus dem Programm "ERP-Gründerkredit Universell-Corona", 37 Unternehmen bekamen einen "KfW-Schnellkredit 2020" mit einer vollständigen Kreditabsicherung des Bundes in Höhe von insgesamt 11.917.500 Euro. Außerdem gingen 93.070.000 Euro an 205 Unternehmen aus dem Fördertopf "KfW-Unternehmerkredit". Das berichtet die hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher.

"Die Corona-Krise stellt uns alle nicht nur weiterhin vor riesige gesundheitliche, sondern auch vor noch nicht absehbare wirtschaftliche Herausforderungen. Vor allem für viele kleine und mittelständische Unternehmen in massiv betroffenen Branchen ist die Situation existenzbedrohend", betont die 47-Jährige.

Die Bundesregierung und der Bundestag hätten daher schnell und entschlossen mehrere milliardenschwere Hilfspakete geschnürt, um betroffenen Unternehmen unbürokratisch unter die Arme zu greifen. "Mit rund 70.000 Anträgen im Gesamtvolumen von über 50 Milliarden Euro und einer Bewilligungsquote von über 96 Prozent zählen dabei die KfW-Kreditprogramme zu einem der wichtigsten Kriseninstrumente, um Corona-bedingte Schieflagen zu überbrücken", wird Breher in der Mitteilung zitiert.

Durch die Zahlen werde deutlich, wie ernst die Lage sei. "Daher wollen wir in dieser Ausnahmesituation niemanden im Stich lassen und passgenaue Lösungen anbieten, damit unsere Unternehmen die Krise gut übersehen", so Breher weiter. "Wo Kredite nicht weiterhelfen, haben wir für kleine und mittelständische Unternehmen mit den Corona-Soforthilfen und der Überbrückungshilfe des Bundes nicht rückzahlbare Zuschüsse zur Verfügung gestellt."

Entscheidend sei am Ende jedoch, dass die Gelder auch tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht würden. An dieser Stelle müssten auf Bundes- wie auf Landesebene die Programme immer wieder auf ihre Wirksamkeit überprüft und bei Anpassungsbedarf schnellstmöglich nachgesteuert werden.

Hintergrund:

Der Zugang zur KfW-Corona-Hilfe erfolgt über durchleitende Banken und Sparkassen oder über ein Bankenkonsortium, an dem sich die KfW beteiligt. Um den Banken die Kreditzusage zu erleichtern, übernimmt die KfW 80 bis 100 Prozent des Kreditrisikos der durchleitenden Banken und hat hierfür eine Garantie des Bundes erhalten.

Kreditanträge bis 3 Millionen Euro, die zuvor von den durchleitenden Banken geprüft und positiv votiert wurden, hat die KfW ohne eigene weitere Risikoprüfung sofort zugesagt. Damit hätten zum weit überwiegenden Teil kleine und mittlere Unternehmen innerhalb kürzester Zeit von der KfW-Corona-Hilfe profitiert. Ein hoher Anteil, das heißt mehr als 50 Prozent, am gesamten Antragsvolumen der KfW-Corona-Hilfe in Höhe von 50 Milliarden Euro entfällt auf Antragsteller, deren Kreditbewilligung sich auf mehr als 10 Millionen Euro beläuft.

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