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Name ist Programm: "IdeenReich" der Missionsgruppe gut im Geschäft

Bei der Eröffnung des Ladens in Friesoythe 2019 waren die Frauen skeptisch, ob ihr Angebot ankommt. Heute verweisen sie auf eine Erfolgsgeschichte und laden aktuell zum österlichen Bummel ein.

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Gut im Geschäft: Mechthild Hanisch (von links), verantwortlich fürs "IdeenReich", Schriftführerin Rosa Wöste, Schürzen-Produzentin Beate Rehnen und Vorsitzende Ursula Machon. Es fehlt Kassenwartin Marianne Beintken. Foto: Wimberg

Gut im Geschäft: Mechthild Hanisch (von links), verantwortlich fürs "IdeenReich", Schriftführerin Rosa Wöste, Schürzen-Produzentin Beate Rehnen und Vorsitzende Ursula Machon. Es fehlt Kassenwartin Marianne Beintken. Foto: Wimberg

Die Kundin hat die kleinen Holzhasen entdeckt. Naturbelassen und schnörkellos eine schlichte und schöne Deko zu Ostern. Die Entscheidung war beim Spaziergang schnell gefallen, das Trio wanderte in die Einkaufstasche und für die Frauen der Missionsgruppe war dieser spontane Besuch wieder mal ein Beweis dafür, „wie wichtig Schaufenster sind“.

Ihr „IdeenReich“ präsentiert sich passend zur Saison und zum höchsten christlichen Fest bereits farbenfroh und frühlingshaft. Wer es betritt, muss sich ein bisschen Zeit nehmen, um alle hochwertig gefertigten Hand- und Bastelarbeiten in den Blick nehmen zu können. „Wenn wir ehrlich sind, hatten wir zu Anfang schon Zweifel, ob das funktioniert, und haben mit diesem Erfolg nie gerechnet,“ verrät Mechthild Hanisch.

Angebot hat sich erweitert

Auf ihre Initiative wurde der kleine Laden vor 3 Jahren an der Kirchstraße eröffnet. Und mit den eigenen vier Wänden ist das Team gut im Geschäft und nutzt in Sachen Ausstellung und Absatz ganz neue Möglichkeiten, die ankommen. „Junge Frauen haben sich uns angeschlossen, unser Angebot konnte sich erweitern und der Laden sich entwickeln“, freut sich Vorsitzende Ursula Machon über Resonanz und Akzeptanz.

Frohe Ostern: Bunte Hühner warten im Nest auf ihre Abnehmer. Foto: WimbergFrohe Ostern: Bunte Hühner warten im Nest auf ihre Abnehmer. Foto: Wimberg

Abgesehen von den 16 Mitgliedern produzierten auch Handarbeitfans  „von außen“ für die Friesoytherinnen und sorgten somit für ein vielfältiges Warenangebot. Schürzen, inklusive eines Handtuchs zum Knöpfen, zählen zu einem der Renner. Geschmackvoll und funktional erfahren sie einen „reißenden Absatz“ und gelten das ganze Jahr über als begehrte Geschenkidee.

Schals, Strümpfe, Topflappen, Kissen, Patchworktaschen, Decken und kreative Geschenkartikel gehören zur abwechslungsreichen Palette, die sich zurzeit neben jeder Menge Hasen und Hühnern positioniert. Ein Raum weiter die Kinderabteilung mit Spielsachen, Kuscheltieren und Kleidung. Und wer einen Palmstock wünscht, ist im kleinen Laden ebenfalls genau richtig, kann seine Bestellung aufgeben und sich dabei auch von den Frühlings- und Osterkränzen als weitere saisonale Trendsetter überzeugen.

Idee: Lustige Tennisbälle als kreatives Geldgeschenk. Foto: WimbergIdee: Lustige Tennisbälle als kreatives Geldgeschenk. Foto: Wimberg

Wichtig ist der Gruppe der Dank an alle Kunden, „die uns trotz der Corona-Pandemie so gut unterstützt haben“, betonte Schriftführerin Rosa Wöste. „Sie kommen auch aus Griechenland, Italien und den USA“, ergänzt Mechthild Hanisch lächelnd und verweist auf Urlaubsbesuche in Friesoythe mit Abstecher im „IdeenReich.“ Ein Dank geht auch „an den einen oder anderen Ehemann“, der dem Team handwerklich zur Seite steht, Regale zimmert oder Holzarbeiten übernimmt.

Missionsgruppe bittet um Spenden für die Ukraine

Auch dieser Einsatz fließt der guten Sache zu, die die Frauen verfolgen. So konnten sie 2021 mit insgesamt 8500 Euro folgende Hilfs- und Missionswerke finanziell unterstützen: ein Schulprojekt für Aids-Waisenkinder der Maristen-Missionsschwestern in Tansania, den Aktionskreis Pater Beda, „Files de la Charite de St. Vincent“, ein Kinderheim in Bethlehem, „Pro Dogba“ in Benin, Westafrika sowie den Steyler Orden in Papua Neuguinea. Auch über die „Brücke der Hoffnung" unterstützt die Gruppe der St.-Marien-Gemeinde schon seit geraumer Zeit die Ukraine und bittet aus aktuellem Anlass nun bei Einkäufen bis Ostern um Mithilfe durch Geldspenden.

„Jede von uns hat ihre Nische gefunden“, sagt Mechthild Hanisch. So stricken und häkeln die einen lieber als die anderen, die sich wiederum gerne an die Nähmaschine setzen oder besser sticken können. Was neue Kreationen angeht, ist der Name des Ladens Programm, der Dienstag, Donnerstag und Freitag zwischen 10 und 12 sowie 15 und 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet ist.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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