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Moderne Kälteanlage spart Ammoniak ein

Die Gemeinde Emstek und der Landkreis Cloppenburg fördern die Ansiedlung des Tiefkühl-Frische-Centers im Drantumer Ecopark.

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Gute Aussichten: Das Tiefkühl-Frische-Center hat im Mai seine Arbeit im Ecopark aufgenommen. Emsteks Bürgermeister Michael Fischer (von rechts) übergab symbolisch 37500 Euro an Investor Raphael Arlinghaus. Mit dabei: dessen Ehefrau Annette Arlinghaus und Emsteks Erster Gemeinderat Reiner kl. Holthaus.   Foto: Uwe Haring

Gute Aussichten: Das Tiefkühl-Frische-Center hat im Mai seine Arbeit im Ecopark aufgenommen. Emsteks Bürgermeister Michael Fischer (von rechts) übergab symbolisch 37500 Euro an Investor Raphael Arlinghaus. Mit dabei: dessen Ehefrau Annette Arlinghaus und Emsteks Erster Gemeinderat Reiner kl. Holthaus.  Foto: Uwe Haring

Draußen im Ecopark Sonnenschein, drinnen im Schockfroster: minus 38 Grad – beim Rundgang durch das neue Tiefkühl-Frische-Center (TFC) an der Stein-Allee stellte Inhaber Raphael Arlinghaus „die modernste Kälteanlage in Deutschland“ vor. Noch nie sei für ein System in dieser Größe so wenig Ammoniak vorgesehen worden. Davon zeigte sich Emsteks Bürgermeister Michael Fischer „sehr beeindruckt“.

Der Bürgermeister war zu Gast bei TFC, um symbolisch 37500 Euro zu überreichen – aus dem gemeinsamen Förderprogramm, mit dem die Gemeinde Emstek und der Landkreis Cloppenburg kleine und mittlere Unternehmen unterstützen. „Es ist im Vergleich zur großen Investition zwar nur ein kleiner Betrag“, sagte Michael Fischer. „Aber er soll verdeutlichen, dass wir die Ansiedlung dieses innovativen Unternehmens im Ecopark unterstützen.“

Neuansiedlung bereits jetzt ausgelastet

Raphael Arlinghaus wusste dies zu schätzen: „Wir erleben Emstek als sehr positiv und sind hier im Ecopark flexibel unterstützt worden.“ Gemeinsam mit seiner Ehefrau Annette führte er die Delegation aus dem Rathaus durch das Frische-Center, mit dessen Bau im August 2019 begonnen worden war. „Wir sind jetzt bereits komplett ausgelastet“, verwies er auf seine Erweiterungspläne.

TFC hatte seinen Dienst Anfang Mai aufgenommen. Im markanten Gebäudekomplex auf einem zwei Hektar großen Grundstück werden vor allem Fleisch, Gemüse und Brot gelagert – überwiegend Produkte aus der Region. Auch die am Bau beteiligten Firmen kämen zumeist aus dem heimischen Raum.

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