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Mit Stadtgutschein können Kunden Vielfalt erschenken

Die neue Idee des Friesoyther Handels- und Gewerbevereins soll im Mai starten. Die lokale und digitale Guthabenkarte kann bei lokalen Gastronomen und Dienstleistern eingelöst werden.

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In Arbeit: Das Layout der Gutscheinkarte und die damit verbundene Hülle als attraktives Geschenk wird zurzeit konzipiert. Im Mai soll das Projekt an den Start gehen. Foto: Wimberg

In Arbeit: Das Layout der Gutscheinkarte und die damit verbundene Hülle als attraktives Geschenk wird zurzeit konzipiert. Im Mai soll das Projekt an den Start gehen. Foto: Wimberg

Das Design auf der Vorderseite ist fertig, an der Optik für die Rückseite wird noch gefeilt. „Kleinigkeiten, das Gesamtkonzept steht“, berichtet Frank Hanneken, Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins Friesoythe, über den aktuellen Sachstand der neuesten Idee auf Initiative der Kaufmannschaft.

Der „Stadtgutschein Friesoythe“ soll voraussichtlich ab Mai auf den Markt kommen und Bürgern dabei die Möglichkeit bieten, Vielfalt zu verschenken. In Abstimmung mit dem Stadtmarketing soll eine lokale und digitale Guthabenkarte herausgebracht werden, die bei Händlern, Gastronomen und Dienstleistern eingelöst werden kann.

Wer anderen im privaten Kreis eine Freude bereiten oder als Arbeitgeber seine Mitarbeiter besondere Wertschätzung entgegenbringen möchte, kann die Karte ganz unkompliziert erwerben“, betonte Hanneken und verweist beispielsweise auf die Stadtverwaltungen, Banken und ausgewählte Geschäfte.

Über Homepage kann Gutschein ausgedruckt werden

Darüber hinaus ist eine Homepage in Arbeit, über die auch ganz spontan noch ein Gutschein bestellt und ausgedruckt werden könne. Das Papier kann dann zu einem späteren Zeitpunkt noch in Plastik fürs Portemonnaie getauscht werden.  

Die Karte kann mit einem beliebigen Betrag in beteiligten Unternehmen aus dem gesamten Stadtgebiet mit allen Ortsteilen eingelöst und aufgeladen werden. „15 bis 20 haben schon ihre Zusage erteilt und wir hoffen auf möglichst viel Resonanz“, betonte Hanneken. Die Aktion sei insgesamt nicht neu und erweise sich beispielsweise im emsländischen Lingen mit mittlerweile über 100 Akzeptanzstellen als voller Erfolg, „und für Friesoythe haben wir damit zukünftig ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, das den Handel stärken soll“, so der HGV-Chef weiter. Nicht nur in Coronazeiten sei es wichtig, sich besonders zu machen, wiederholt der Kaufmann sein Credo zur Stärkung der Innenstädte. „Friesoythe hält zusammen - kauf vor Ort“ lautet seit einem Jahr der Slogan, mit dem die Mitglieder intensiv werben und sich mit damit verbundenen Projekten auch gegen die große Online-Konkurrenz behaupten möchten.

In diesem Zusammenhang kündigt der HGV auch ein Schreiben an die Stadt an, in dem der Verein eine finanzielle Unterstützung für ein Aktionspaket und damit für Projekte und Events, wie beispielsweise „Stadt in Kinderhand“, beantragt. Vor allem durch die Krise sei nicht mehr gewährleistet, dass sich die Kaufleute noch aufwändig beteiligten.

"Die Gutscheinkarte ist eine runde Sache."HGV-Vorsitzender Frank Hanneken

„Die hohe Qualität, mit der wir bisher punkten konnten, ist nicht mehr wie selbstverständlich gewährleistet und garantiert und wir brauchen „einen Scheck, um zum Wohle aller planen und organisieren zu können“, begründet Hanneken den Vorstoß. Die Gutscheinkarte, mit der man sich breit aufstellt und nicht an ein einzelnes Geschäft, Restaurant oder einen Dienstleitungsbetrieb bindet, bewertet der HGV-Vorstand „als runde Sache, die Beschenkten und Geschäftswelt zugute kommt“. Jeder Gutschein sorge für Frequenz und das Guthaben könne in Teilbeträgen je nach Wunsch eingelöst werden. Der Restbetrag bleibt für den nächsten Einkauf auf der Karte.

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