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Mit eigener Handschrift in die Offensive

Der HGV Friesoythe stellt sein Konzept für sein "Heimat shoppen" vor. Mit einheitlichen Kundenstoppern soll zusätzlich Gemeinschaft demonstriert werden.

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Machen sich für Zusammenhalt stark: Georg Pugge, Frank Hanneken, Marion Arnkens, Matthias Plaggenborg, Heidi Holtwessels, Marius von Garrel, Dorothea Kuhlmann-Arends, Markus Block und Thomas Deuling als HGV-Vorstandsmitglieder und Straßensprecher (von links). Foto: Claudia Wimberg

Machen sich für Zusammenhalt stark: Georg Pugge, Frank Hanneken, Marion Arnkens, Matthias Plaggenborg, Heidi Holtwessels, Marius von Garrel, Dorothea Kuhlmann-Arends, Markus Block und Thomas Deuling als HGV-Vorstandsmitglieder und Straßensprecher (von links). Foto: Claudia Wimberg

Die Pandemie hat sie in die Defensive gedrängt. Offensiv wollen die Friesoyther Kaufleute jedoch nun wieder ihre Stadt und das Bewusstsein für Handel, Gastronomie und Dienstleistung stärken. „Zwar verantwortungsvoll mit angezogener Handbremse, aber mit einer Handschrift, die nicht alltäglich ist“, teilte Frank Hanneken, zweiter Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins (HGV), mit.

Die Kaufmannschaft möchte sich an der IHK-Imagekampagne „Heimat shoppen“ beteiligen, die für Freitag, 11., und Samstag, 12. September, terminiert ist. Auf Initiative von Frank Hanneken soll das Wochenende in der Eisenstadt auf den Sonntag ausgedehnt und Kräfte gebündelt werden, „um die Wichtigkeit einer funktionierenden lokalen Wirtschaft zu unterstreichen und Einigkeit zu demonstrieren“.

Einkaufstasche mit Wappen und Slogan

Plakate in unterschiedlichen Größen sowie zusätzliche Aufkleber werden ab der kommenden Woche in allen HGV-Mitgliedsgeschäften verteilt. „Gemeinsam stark. Ich kauf vor Ort, Friesoythe hält zusammen“, heißt es auf dem mit Einkaufstasche und Stadtwappen gestalteten Motiv in den Friesoyther Farben Rot und Weiß. Künftig können die Plakate auch in einheitlichen „Kundenstoppern“ präsentiert werden, die sich aktuell in der Produktion befinden.

In Kooperation mit Diplom-Designer und Stadtschmied Alfred Bullermann sind die stählernen und zum Teil sensenförmigen Aufsteller geplant, die an die Historie angelehnt sind und Handel und Gastronomie eine attraktive Möglichkeit bieten sollen, ihre Angebote vor ihren Häusern attraktiv zu bewerben. Die letzten Details stehen noch aus, bis zur kommenden Mitgliederversammlung am 24. August ist das Projekt abgeschlossen und die Ständer können von Betrieben und Unternehmen bestellt werden. Läuft alles nach Plan, „können sie dann zum ,Heimat shoppen' stehen“, sagt Hanneken.

"Wir wollen eine lebenswerte Stadt bleiben."HGV Friesoythe

Zum Auftakt am Freitag, „geben die Kaufleute einen aus“, kündigen sie an und laden ab dem späten Nachmittag ein. Und das in einer baustellenfreien und komplett passierbaren Innenstadt. Vorgesehen sind keine zentralen Anlaufstellen, sondern individuelle kleine Stände vor den Geschäften. „Grundsätzlich legen wir an allen Tagen größten Wert auf die Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen“, betonte Vorstandsmitglied Markus Block im Einklang mit der Vorsitzenden Marion Arnkens.

Der Samstag verläuft zu gewohnten Öffnungszeiten und am verkaufsoffenen Sonntag verbindet sich das Kauferlebnis zwischen 13 und 18 Uhr mit Kunst. Werke verschiedener Künstler des Friesoyther Kunstkreises sind in den Geschäften ausgestellt und können zum Teil auch erworben werden.

Wer sich über die Herstellung von Käse informieren möchte, hat dazu auf dem „Gut Altenoythe“ die Gelegenheit. Die Coronakrise habe sich natürlich je nach Branche unterschiedlich ausgewirkt, wissen die HGV-Mitglieder. Eine einheitliche Stimmungslage gebe es somit nicht. Einig seien sich die Mitglieder jedoch in dem Bestreben, „dass wir eine lebenswerte und lebendige Stadt bleiben wollen“.

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