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Ministerium stellt Krisenfall bei Geflügelpest fest

Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts hat bislang achtmal Geflügelpest in Nutzviehbeständen in Niedersachsen bestätigt. Bei Wildvögeln wurde das Virus in 14 Fällen festgestellt.

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Symbolfoto: M.Niehues

Symbolfoto: M.Niehues

Angesichts der schnellen Ausbreitung der Geflügelpest in Nutztierbeständen hat Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast den Krisenfall festgestellt. Das teilte das Landwirtschaftsministerium am Freitag fest. "Wir nehmen leider eine noch größere Dynamik als 2020 wahr", sagte die CDU-Politikerin. Daher habe sie mit der Feststellung des Tierseuchenfalls für Niedersachsen das Tierseuchenkrisenzentrum in ihrem Ministerium aktiviert. Beim Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg werde ein Krisenkoordinierungsstab eingerichtet.

Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts hat laut Ministeriums bislang achtmal Geflügelpest in Nutzviehbeständen in Niedersachsen bestätigt. Bei Wildvögeln wurde die Geflügelpest in 14 Fällen festgestellt. Viele Landkreise haben bereits angeordnet, dass Freilandgeflügel in die Ställe geholt werden muss.

Vom vergangenen November bis Juni wurde bei der Tierseuchenkasse Niedersachsen ein Schaden aufgrund der Geflügelpest von fast 23 Millionen Euro verzeichnet. Das war der bislang schlimmste Ausbruch dieser Tierseuche in Niedersachsen.

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