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Meyer Werft beendet Kurzarbeit

Der Papenburger Schiffsbauer hat viel zu tun. Das Unternehmen bewertet seine wirtschaftliche Lage trotzdem als problematisch.

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Foto: dpa/Assanimoghaddam

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Die Belegschaft der Meyer Werft wird von diesem Donnerstag an wieder 35 Stunden pro Woche arbeiten. Derzeit sei sehr viel zu tun, deshalb werde die Kurzarbeit beendet, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. Grundsätzlich verbessert habe sich die Lage von Deutschlands größtem Schiffbaubetrieb aber nicht.

"Wir haben immer unterschiedliche Schiffe im Bau. Je nach Phase ist viel oder weniger zu tun", erklärte der Sprecher. Wegen der Fertigstellung von Schiffsprojekten gebe es kurzfristig eine hohe Auslastung. "Das ändert aber nichts daran, dass wir langfristig 40 Prozent weniger zu tun haben als vor der Krise." Über das Ende der Kurzarbeit bei dem Unternehmen hatte zunächst der NDR berichtet.

Die Flaute in der Kreuzfahrtbranche während der Corona-Krise hat die Werft zunehmend unter Druck gesetzt. Das Unternehmen peilt den Abbau von 660 Stellen an, wie Geschäftsführer Jan Meyer und Personalchefin Anna Blumenberg im Juni bekräftigt hatten. Zwischen Geschäftsführung sowie Betriebsrat und IG Metall gab es lange keine Verständigung über den Umgang mit den Problemen. Zum Stand der Verhandlungen über den geplanten Stellenabbau wollte der Sprecher keine Angaben machen.

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