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Mehr Geld wird den Fachkräftemangel nicht verringern

Thema: Fachkräftemangel wird immer größer – Einfache Lösungen wird es nicht geben. Letztlich ist es an der Zeit, alles auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt kritisch zu hinterfragen.

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Der Fachkräftemangel im Land nimmt bedrohliche Ausmaße an. Und das nicht nur im Gesundheitswesen, wie es manchmal den Anschein hat. Längst schlagen die noch vorhandene Fachleute auch in anderen Bereichen Alarm, so auch bei den Schulen und Kindertagesstätten, im Handwerk und, und, und.

Eines ist inzwischen klar: Einfache Lösungen wird es nicht geben. Zu denen gehört auch der so gerne angestimmte Ruf nach einer besseren Bezahlung. Da die aber in allen Berufen mit einem Fachkräftemangel gefordert wird, würde sie am Ende nur zu einem ruinösen Wettbewerb führen.

Letztlich ist es an der Zeit, alles auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt kritisch zu hinterfragen. Etwa die gesetzliche Vorgabe einer 3. Kraft in den Kindertagesstätten-Gruppen. Sicher, die ist wünschenswert. Aber ist sie auch machbar? Zumindest im Moment wohl eher nicht. Das ist nur ein Beispiel, wo Politik mit Regelungen dafür sorgt, den Fachkräftemangel zu forcieren.

Lösung des Fachkräftemangels ist nicht nur Aufgabe der Politik und Wirtschaft

Aber die Ursache für viele freie Stellen in vielen Berufen liegt auch bei den Menschen selbst. Wenn zum Beispiel niemand mehr in den Abendstunden oder am Wochenende arbeiten will, weil das mit der persönlichen Work-Life-Balance unvereinbar ist, dann stehen zum Beispiel viele Gastronomen vor großen Problemen. Allerdings nicht nur sie, sondern auch deren potenzielle Gäste.

Ergo: Die Lösung des Fachkräftemangelproblems ist nicht nur Sache der Politik und der Wirtschaft, nicht nur sie stehen in der Verantwortung. Sondern auch die Bürger sollten sich fragen, was sie zur Problemlösung beitragen können.

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