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LzO-Tochter schafft in Vörden 38 Bauplätze

Die Quadratmeterpreise liegen zwischen 120 und 170 Euro. Die Vermarktung der Grundstücke soll im Spätherbst beginnen. Die Nachfrage ist schon groß.

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Große Nachfrage: Optimistisch, dass die neuen Bauplätze im Baugebiet "Koppeln-Süd" schnell vergeben sind, zeigten sich bei einem Vor-Ort-Termin (von links) Annette Vetter (LzO-Direktorin Privatkunden im Kreis Vechta), Ernst Krauthammer (Polier bei Wübker), Toni Stahlberg, Peter Nordlohne, Holger Ening, Lars von Lienen und Jürgen Rolfsen. Foto: Lammert

Große Nachfrage: Optimistisch, dass die neuen Bauplätze im Baugebiet "Koppeln-Süd" schnell vergeben sind, zeigten sich bei einem Vor-Ort-Termin (von links) Annette Vetter (LzO-Direktorin Privatkunden im Kreis Vechta), Ernst Krauthammer (Polier bei Wübker), Toni Stahlberg, Peter Nordlohne, Holger Ening, Lars von Lienen und Jürgen Rolfsen. Foto: Lammert

Die Zahl der Interessenten übersteigt die Zahl der Grundstücke im neuen Vördener Baugebiet "Koppeln-Süd" an der Landesstraße nach Campemoor bei weitem. Insgesamt vermarktet die IDB, eine Tochtergesellschaft der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), auf einer Fläche von rund 4,4 Hektar 38 Bauplätze.

Der Quadratmeterpreis liegt je nach Bebaubarkeit zwischen 120 und 170 Euro. Die Vermarktung soll im Spätherbst starten. Wie IDB-Prokurist Lars von Lienen am Dienstag bei einem Vor-Ort-Termin mitteilte, hat die vom Ingenieurbüro Nordlohne und Bechly in Lohne geplante Erschließung mit den Kanal- und Straßenarbeiten begonnen.

Firma Wübker hat Auftrag für Erschließung bekommen

Den Auftrag hat die Firma Wübker aus Damme bekommen. Bauleiter Toni Stahlberg erklärte, die Baustraßen sollten bis zum Jahresende fertiggestellt sein.

Danach können auf 18 der Grundstücke, so ist es im vom Neuenkirchen-Vördener Gemeinderat verabschiedeten Bebauungsplan vorgesehen, ausschließlich von den Bauherren später selbst genutzte ein- bis zweigeschossige Einfamilienhäuser beziehungsweise Doppelhäuser errichtet werden.

IDB behält zunächst 9 Grundstücke für sich

Auf 5 Grundstücken sollen möglichst Häuser entstehen, die nach der Fertigstellung über ein begrüntes Dach verfügen. Die IDB selbst will auf 9 Grundstücken einige Mehrfamilien- und Doppelhäuser selber bauen und anschließend verkaufen.

Während 33 Grundstücke zwischen 600 und 900 Quadratmeter groß sind, gibt es 5, die zwischen 900 und 1450 Quadratmeter messen. Auf ihnen ist der Bau weiterer Mehrfamilienhäuser im Geschosswohnungsbau oder als Reihenhäuser erlaubt. In dem Zusammenhang wies Jürgen Rolfsen, Bauamtsleiter der Gemeinde, darauf hin, dass auch die Nachfrage nach Mietwohnungen weiter steige.

Die meisten Straßen werden Fahrbahn aus Pflastersteinen bekommen

Die Gesamtfläche der Baugrundstücke beträgt nach Worten Lars von Lienens zirka 28.500 Quadratmeter. Die restliche Fläche ist unter anderem notwendig für den geplanten Spielplatz und die Straßen, die bis zu 8 Meter breit sein werden. Die meisten Straßen werden gepflastert sein, lediglich die Haupterschließungen sind später asphaltiert.

Die neuen Gebäude sollen nach Wunsch der IDB möglichst mit Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen ausgestattet sein. Ob der Energieversorger EWE überhaupt noch eine Gasleitung in dem Gebiet verlegt, war am Dienstag noch unklar.

Gemeinde fördert Bau von Zisternen

An der direkten Zufahrt von der Landesstraße aus entsteht derzeit ein großes Regenrückhaltebecken. Das Ziel sei es, möglichst viel Niederschlagswasser vor Ort zu sammeln und versickern zu lassen, sagte Jürgen Rolfsen. Deswegen will die IDB zumindest auf ihren 9 Grundstücken auch Zisternen zum Sammeln des Regenwassers einbauen. In dem Zusammenhang wies der Bauamtsleiter darauf hin, dass die Gemeinde den Bau von Zisternen mit bis zu 1000 Euro fördert.

  • Info: Ansprechpartner für den Verkauf der Grundstücke ist bei der LzO Holger Ening, Telefon 0441/2307341, E-Mail holger.ening@lzo.com.

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