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Lohner Adolf-Kolping-Schule bekommt Luxus-Schlitten für die Kfz-Ausbildung

Die Berufsbildende Schule und die Kreishandwerkerschaft Vechta vergrößern ihren Fuhrpark. Die neuen Autos sind hochmotorisiert – aber nur für die Lehrwerkstätten bestimmt, nicht für die Straße.

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Die Schulungsfahrzeuge werden übergeben: (von links) Thomas Bödecker (BMW Group), Martin kleine Bornhorst (Schulleiter AKS), Hanno Reershemius (Abteilungsleiter AKS), Markus Nacke (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft), Jan Gehring (Ausbilder Kfz Kreishandwerkerschaft) und Clemens Meistermann (Filialleiter B&K Vechta). Foto: AKS Lohne

Die Schulungsfahrzeuge werden übergeben: (von links) Thomas Bödecker (BMW Group), Martin kleine Bornhorst (Schulleiter AKS), Hanno Reershemius (Abteilungsleiter AKS), Markus Nacke (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft), Jan Gehring (Ausbilder Kfz Kreishandwerkerschaft) und Clemens Meistermann (Filialleiter B&K Vechta). Foto: AKS Lohne

Die neue Kfz-Werkstatt der Adolf-Kolping-Schule (AKS) ist zwar erst wenige Monate in Betrieb, aber wenn es mit der Fuhrparkvergrößerung so weitergeht, dann muss bald schon wieder angebaut werden. Denn Schulleiter Martin kleine Bornhorst und Abteilungsleiter Hanno Reershemius durften das mittlerweile 3. Schulungsfahrzeug seit 2018 vom Münchner Auto-Konzern BMW entgegennehmen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Thomas Bödecker war als Vertreter des Konzerns aus München nach Vechta in die B&K-Niederlassung gereist, um dort gemeinsam mit Filialleiter Clemens Meistermann den Schlüssel für das neue Gefährt – einen schwarzen 840d – zu überreichen.

Aber nicht nur die Auszubildenden der AKS dürfen sich über ein neues Schulungsfahrzeug inklusive Ledersitzen und technischer Vollausstattung freuen, auch die Kreishandwerkerschaft Vechta einen hoch motorisierten BMW. Markus Nacke, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, nahm den Schlüssel für das blaue M8 Coupé, das zukünftig bei überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen und in der Meisterausbildung eingesetzt wird, entgegen.

Regelmäßig wechseln Fahrzeuge vom Hersteller an Berufsbildende Schulen

Dem bayerischen Auto-Hersteller sei es demnach ein Anliegen, dass die Ausbildung im Kfz-Bereich am Puls der Zeit erfolgen kann und die Nachwuchskräfte von morgen auf die künftigen Anforderungen in ihrem Berufsfeld vorbereitet werden. Daher wechseln regelmäßig Fahrzeuge vom Hersteller an Berufsbildende Schulen in ganz Deutschland.

Eine Win-Win-Situation, da sich die meisten Schulen solche neuwertigen Autos aufgrund ihrer Budgets gar nicht leisten könnten. Gleichzeitig hat BMW das Cabrio für die AKS und das Coupé für die Kreishandwerkerschaft nur als Prototyp für Fotozwecke, nicht aber für eine reguläre Straßenzulassung produziert hat. Das heißt, in den Genuss einer Spritztour werden weder die Auszubildenden der AKS noch die der Kreishandwerkerschaft kommen.

Aber die Freude am Lernen ist ja mindestens genauso viel wert wie die Freude am Fahren. Das dachte sich auch die Firma D+G aus Vechta, die der AKS kurzerhand noch einen gebrauchten Smart aus ihrem Fahrzeugbestand zu Schulungszwecken vermachte. Bei dem ausrangierten Servicewagen handelt es sich um eines der ersten Fahrzeuge mit einem teilautomatisierten Getriebe. Die Verantwortlichen der Adolf-Kolping-Schule bedanken sich für die Unterstützung ihrer Kfz-Abteilung.

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