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Landvolk fordert weniger Bürokratie bei Hofschlachtungen

Der Verband ist für praktikable Regelungen. Sonst seien die Schlachtungen auf den Höfen wegen zu hoher Kosten unattraktiv.

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Foto: dpa

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Der Landesbauernverband Landvolk fordert bei den inzwischen zugelassenen Hofschlachtungen praktikable Regelungen. Das Interesse der Tierhalter sei hoch, aber die bürokratischen Hürden müssten möglichst niedrig gehalten werden, teilte das Landvolk am Montag in Hannover mit. Sonst seien die Schlachtungen auf den Höfen wegen zu hoher Kosten unattraktiv.

Kleinunternehmer und Erzeugerzusammenschlüsse können dem Landvolk zufolge EU-Fördergeld beantragen, um dafür notwendige mobile Schlachteinheiten anzuschaffen. Das erspare Tieren unnötigen Stress. Auch die Versorgung mit regionalen Produkten werde damit verbessert.

Schlachtvorgang muss amtlich kontrolliert werden

Nach Änderungen der Rechtslage in der EU und in Niedersachsen ist es möglich, bis zu 3 Rinder, 6 Schweine oder 3 Pferde in Hofnähe zu schlachten. Dabei muss eine mobile Schlachteinheit verwendet werden, die einem zugelassenen Schlachtbetrieb gehört. Die europaweit geltenden Hygienestandards müssen dabei beachtet werden, und der Schlachtvorgang muss amtlich kontrolliert werden.

Vor allem Milchviehhalter hatten eine Ausweitung des mobilen Schlachtens gefordert. Damit soll eine Lücke geschlossen werden zwischen der Schlachtung der gesunden Tiere im Schlachthof und einer Notschlachtung verletzter Tiere.

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