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Landkreis meldet weiteren Geflügelpestausbruch in Garrel

In dem betroffenen Betrieb mussten 14.000 Puten getötet werden. Es ist der neunte Ausbruch seit November im Landkreis Cloppenburg.

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Foto: dpa/Hollemann

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Der Landkreis Cloppenburg meldet am Montagnachmittag einen weiteren Ausbruch der Geflügelpest. Betroffen ist laut Pressemitteilung ein Putenbetrieb in Garrel. Der Bestand mit 14.000 Tieren sei getötet und geräumt worden.

Es ist der mittlerweile neunte Geflügelpestausbruch im Landkreis Cloppenburg seit November. Insgesamt 133.700 Tiere (96.000 Puten und 37.700 Enten) waren seitdem betroffen. Erst am Wochenende war ein weiterer Fall – ebenfalls in Garrel – bekannt geworden.

Um die Fundstelle mit dem positiven Virusnachweis werden ab Dienstag (1. März) als Sperrzone eine Schutzzone (ehemals Sperrbezirk) und eine Überwachungszone (ehemals Beobachtungsgebiet) festgelegt. Als Schutzzone wird das Gebiet um den Seuchenbestand mit einem Radius von mindestens drei Kilometern festgelegt. Um die Schutzzone wird mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um den Seuchenbestand eine Überwachungszone festgelegt. In der gesamten Sperrzone ist die Teilausstallung untersagt, heißt es in der Mitteilung. 

Kreis hat Allgemeinverfügung erlassen

Der Landkreis Cloppenburg hat ferner eine tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Anordnung eines Verbots der Wiedereinstallung zum Schutz gegen die Aviäre Influenza erlassen.

Geflügelbestände (Truthühner) innerhalb des Gebietes der Gemeinden Bösel, Garrel und Emstek sowie der Städte Cloppenburg und Friesoythe dürfen ab Dienstag (1. März) frühestens 30 Tage nach einer Entfernung des Geflügels aus dem jeweiligen Bestand oder der jeweiligen Vogelhaltung oder im Falle leerstehender Gebäude oder Einrichtungen zur Haltung von Vögeln frühestens 30 Tage nach Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung wiederbelegt werden.

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