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"Landeskinder"-Regel soll bis Ende Mai bestehen bleiben

Aktuell dürfen in Niedersachsen nur einheimische Gäste in Hotels oder Ferienwohnungen übernachten. Das kritisierten die Betroffenen stark. Die Landesregierung will an dem Vorgehen festhalten.

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Foto: dpa

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Foto: dpa

Trotz Kritik aus der Tourismusbranche hält die niedersächsische Regierung daran fest, dass vorerst nur einheimische Gäste in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen übernachten dürfen. Das Land stellt aber in Aussicht, dass die umstrittene Regel mit einer neuen Corona-Verordnung Ende Mai kippen könnte.

"Der Wunsch der Tourismusbranche, möglichst bald auch Menschen aus anderen Bundesländern in Niedersachsen willkommen heißen zu können, ist natürlich verständlich", sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Dienstag. Er bat jedoch um Geduld: Erst Ende Mai lasse sich erkennen, wie sich die bisherigen Lockerungen auswirkten. Wegen der Feiertage im Mai seien die Zahlen vorher nicht ausreichend verlässlich. "Wenn alles gut geht, soll die Landeskinder-Klausel dann fallen", sagte Weil der Zeitung.

In Schleswig-Holstein sind Hotels, Ferienhäuser und Campingplätze schon wieder wieder für Urlauber aus ganz Deutschland geöffnet. Die Tourismusbranche in Niedersachsen fordert, die Beherbergungsbetriebe im Land schon für Pfingsten für alle zu öffnen.

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