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Kreditgeschäft sorgt für erfreuliche Bilanz

Aufgrund der Corona-Einschränkungen hat die ordentliche Vertreterversammlung der Spar- und Darlehnskasse Friesoythe erstmals in schriftlicher Form stattgefunden.

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Symbolfoto: Vorwerk

Symbolfoto: Vorwerk

Vertreterversammlung in schriftlicher Form Die Beteiligung der Vertreter mit einer Quote von 80 Prozent wertete der Vorstand der Spar- und Darlehnskasse Friesoythe – Johannes Wilke und Nikolaus Hüls – als erfreulich. Sie konnten den Vertretern ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 präsentieren.

Ausschlaggebend für den Erfolg seien ein gesteigertes Kreditgeschäft in allen Kundensegmenten sowie eine hohe Steigerung der Kundeneinlagen gewesen, informierten sie. Das bilanzielle Kundenkreditvolumen habe sich um 11,5 Millionen Euro (+ 4,3 Prozent) und das Kundenanlagevolumen um 29,5 Millionen Euro (+ 11,1 Prozent) erhöht.

Bedingt durch das Wachstum im Kredit- und im Einlagengeschäft habe die Bilanzsumme um rund 26 Millionen Euro auf rund 387 Millionen Euro gesteigert werden können. Das betreute Kundenvolumen (einschließlich Kundeneinlagen und -kredite bei den Verbundpartnern) stieg im Vergleich zum Vorjahr um etwa 54 Millionen Euro auf nunmehr rund 738 Millionen Euro. Die Bank erwirtschaftete laut Vorstand einen Zinsüberschuss, der sich um 264000 Euro auf 6,6 Millionen Euro verringerte. Die Erträge aus Beteiligungen erhöhten sich auf 347000 Euro (2019: 234000 Euro). Der Provisionsüberschuss habe um rund 122000   auf   2,7 Millionen Euro gesteigert werden können, informierten Wilke und Hüls.

Bank bleibt von größeren Kreditausfällen verschont

Mit Ertragssteuern von einer Million Euro, Personalaufwendungen von 3,8 und einem betreuten Kundenwertvolumen von rund 738 Millionen Euro stelle die Bank ein wichtiges Bindeglied in der heimischen Region dar, betonten sie und : „Von größeren Kreditausfällen blieb die Bank verschont, so dass ein Jahresüberschuss von 1,66 Millionen Euro ausgewiesen werden konnte.“

Mit Erhöhung des Fonds für allgemeine Bankrisiken um eine Million Euro und Einstellung des Jahresüberschusses in die Rücklagen weist die Bank bilanzielle Eigenmittel in Höhe von rd. 50,5 Millionen Euro aus. Der Vorstand: „Für die Bank besteht damit ausreichend Spielraum für die zukünftige Ausweitung des Geschäftsvolumens. Auf Basis des guten Ergebnisses der Bank wurde eine Dividende in Höhe von sechs Prozent für 2019 beschlossen werden.“

Vorstand und Aufsichtsrat wurden Entlastung für das Geschäftsjahr 2019 erteilt. Johannes Behnen aus Gehlenberg wurde nach Ablauf der Amtszeit wieder in den Aufsichtsrat gewählt. Für die Vertreterwahl 2021 wurden elf Vertreter in den Wahlausschuss gewählt. Die zur Beschlussfassung anstehende neue Wahlordnung und neue Satzung wurden angenommen.

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