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Krankenhaus steckt Millionen in neues Bettenhaus

Das Christliche Krankenhaus in Quakenbrück investiert Millionen in ein neues Bettenhaus. Das Land Niedersachsen fördert das Vorhaben.

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Zu Gast beim CKQ: Die CDU-Stadtratsfraktion inormierte sich bei geschäftsführer Matthias bitter (rechts) über die Pläne des Krankenhauses. Foto: CDU

Zu Gast beim CKQ: Die CDU-Stadtratsfraktion inormierte sich bei geschäftsführer Matthias bitter (rechts) über die Pläne des Krankenhauses. Foto: CDU

Über die Pläne des Christlichen Krankenhauses und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Stadt Quakenbrück und die Samtgemeinde Artland bei der Umsetzung dieser Vorhaben informierte sich die Quakenbrücker CDU-Stadtratsfraktion. Im Hörsaal des CKQ-Schulungszentrums begrüßte Geschäftsführer Matthias Bitter die Fraktionsvertreter um ihren Vorsitzenden Christian Calderone und Bürgermeister Matt­hias Brüggemann, die - natürlich mit ausreichend Abstand - Platz genommen hatten.

Das neue Bettenhaus verfügt über 120 Betten

Seit 2018 ist Bitter Geschäftsführer und damit für den Krankenhausverbund mit den Standorten in Quakenbrück und Löningen mit insgesamt 532 Betten zuzüglich zweier Tageskliniken zuständig. In der Auflistung der TOP 20 der größten Arbeitgeber im IHK-Bezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim findet sich das CKQ auf Platz 13 wieder. „Wir sind also ein Hidden-Champion auf diesem Gebiet“, so Bitter selbstbewusst. Dass er das sein kann, zeigen auch diverse Zertifizierungen und Auszeichnungen, die das Haus erhalten hat. Besonders interessierten sich die Kommunalpolitiker für die investiven Vorhaben, die das Krankenhaus in den nächsten Jahren plant. Bitter stellte den für Anfang 2021 geplanten Bau eines neuen Bettenhauses mit 120 Betten vor, der vom Land Niedersachsen mit einem zweistelligen Millionenbetrag gefördert wird. Dafür kann dann ein Containerbau abgerissen werden, der einige Jahre als Provisorium seine Dienste geleistet hatte. Außerdem ist eine Verlegung des Haupteingangs geplant.

Zentrale Notaufnahme und Radiologie sollen neu geordnet werden

In einem nächsten, weiteren Bauabschnitt sollen dann die zentrale Notaufnahme und die Radiologie neu geordnet und die Intensivstation erweitert werden. Aktuell werden Flure, Decken und Wände saniert, sukzessive mit flächendeckendem W-LAN ausgestattet, das gesamte Krankenhaus barrierefrei gestaltet. „Die CDU ist froh, mit dem Krankenhaus eine breit aufgestellte Einrichtung im Gesundheitswesen mit dem Schulzentrum hier vor Ort zu haben“, erklärte Calderone. Samtgemeinde und auch Landkreis sollten aus seiner Sicht über eine generelle Förderung von Investitionsvorhaben im Krankenhausbereich nachdenken, wie das benachbarte Landkreise bereits handhaben.

CDU will die Raser von der Danziger Straße verbannen

Abschließend diskutierte die CDU-Fraktion noch die Entschärfung der straßenverkehrlichen Situation zwischen den beiden Häusern auf der Danziger Straße. „Wie im gesamten Stadtgebiet nutzen auch diesen geraden Straßenverlauf ,Chaoten und Idioten‘ zunehmend zur Raserei.“ Die CDU-Fraktion wolle deswegen im Haushalt 2021 Mittel für eine geschwindigkeitsreduzierende Überplanung der Danziger Straße bei gleichzeitig guter Durchfahrbarkeit für Rettungsfahrzeuge bereitstellen.

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