Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Klosterlädchen Ahmsen kann auch unverpackt

Ein kleiner Shop bietet eine große Auswahl regionaler Produkte. Trotz Corona blicken die verantwortlichen auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Artikel teilen:
Einmaliges Angebot in der Region: Neu im Sortiment des Klosterlädchens sind unverpackte Lebensmittel. Christian Thien (links) lässt sich von Marlies Benten das Angebot erläutern. Foto: Martin Reinholz

Einmaliges Angebot in der Region: Neu im Sortiment des Klosterlädchens sind unverpackte Lebensmittel. Christian Thien (links) lässt sich von Marlies Benten das Angebot erläutern. Foto: Martin Reinholz

Das am Jugendkloster Ahmsen angegliederte Klosterlädchen kann trotz der Corona-Pandemie auf ein erfolgreiches erstes Jahr blicken. Das berichtet Christian Thien, Leiter des Marstall Clemenswerth in Sögel, zu dem das Jugendkloster in Ahmsen gehört. Anfang 2019 wurde das Jugendkloster in Ahmsen als Bildungs- und Begegnungshaus in Verbindung mit der Jugendbildungsstätte Clemenswerth eröffnet.

Schüler des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) in Gehrden hatten im Januar 2019 als erste Gruppe „Tage religiöser Orientierung“ im Jugendkloster Ahmsen verbracht. „Nach letzten Renovierungsmaßnahmen im Jahr 2019 sollte der Betrieb im Jugendkloster starten“, sagt Christian Thien.

Um den überwiegend jungen Gästen des Jugendklosters vor Ort eine Einkaufsmöglichkeit zu bieten, wurde im Februar 2020 das Klosterlädchen in einem Gebäude neben dem Hauptgebäude eingerichtet.Das erste Sortiment kam dem eines üblichen Kiosks gleich: Süßigkeiten, Kaltgetränke und weitere Kleinigkeiten für die Hausgäste. „Und dann kam Corona“, beschreibt der Hausleiter den harten Einschnitt für das Jugendkloster und damit auch für das Klosterlädchen.

Sortiment wurde erweitert

Das Sortiment des Klosterlädchens wurde erweitert. So kamen überwiegend regionale Produkte in die Regale wie Honig, Marmeladen, Weine, Spirituosen, Brot- und Backwaren, plastikfreie Seifen und Deos sowie Fleisch- und Wurstwaren. Ferner gibt es Eine-Welt Artikel, Bücher, Karten, Süßigkeiten, Getränke und Eis. Gerade neu ins Angebot aufgenommen wurden unverpackte Lebensmittel. „Damit halten wir in dieser Region ein einmaliges Angebot vor“, betont der Hausleiter stolz.

Heute ist das Angebot schon fast mit dem eines Supermarktes vergleichbar. „Dabei kommt es uns aber immer auf die Regionalität der einzelnen Waren an“, unterstreicht Thien.

Die Corona-Pandemie und die damit ausgebliebenen Hausgäste im Jugendkloster stellten besonders auch den Bestand des Klosterlädchens in Frage. Besonders dankbar sei das Jugendkloster den Bewohnern von Ahmsen und dem gesamten Umland, die das Klosterlädchen immer wieder aufsuchten und einen entsprechenden Umsatz ermöglichten. „Wenn wir auch noch keine riesigen Gewinne im ersten Jahr erzielen konnten, so ist die wirtschaftliche Entwicklung des Ladens gerade im Hinblick auf die Pandemie-Umstände zufriedenstellend“, resümiert Thien.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Klosterlädchen Ahmsen kann auch unverpackt - OM online