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Jan Rauschenbach ist Deutscher Meister

Der 28-Jährige begann vor 2,5 Jahren seine Ausbildung zum Informationselektroniker, Schwerpunkt Bürosystemtechnik, bei der Firma Busse in Damme. Er ist offenbar ein Könner seines Fachs.

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Titelträger: Jan Rauschenbach (links) darf sich, sehr zur Freude Mike Busses, Deutscher Meister nennen.   Foto: Lammert

Titelträger: Jan Rauschenbach (links) darf sich, sehr zur Freude Mike Busses, Deutscher Meister nennen.   Foto: Lammert

Ein großer Erfolg für Jan Rauschenbach: Der 28-Jährige, der seine Ausbildung zum Informationselektroniker, Schwerpunkt Bürosystemtechnik, beim in Damme ansässigen Unternehmen Busse Computertechnik und Service absolviert hat und jetzt als Geselle tätig ist, hat bei den Deutschen Meisterschaften im "E-Handwerk 2021" den ersten Platz in seinem Ausbildungsberuf erreicht.

Fachliches Können ist herausragend

Er habe sein "fachlich herausragendes Können erneut unter Beweis gestellt", heißt es in der auf den 13. November 2021 datierten Urkunde des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Zudem erhielt er eine Medaille.

Zu den ersten Gratulanten nach der Entscheidung in Oldenburg, wo  der gebürtige Wiesbadener Rauschenbach in seinem Ausbildungsberuf gegen vier weitere Bewerber aus anderen Bundesländern antrat, gehörte Busse-Geschäftsführer Mike Busse.

Drei Stunden lang hatten der Busse-Beschäftigte und seine Konkurrenten Zeit, um im Rahmen des praktischen Teils des Wettbewerbs einen Server, ein Netzwerk und einen Rooter einzurichten.

Zur Prüfung gehörte auch ein Fachgespräch

Der zweite Teil der Prüfung bestand aus einem Fachgespräch mit den Prüfern der Handwerkskammer. Die bewerteten schließlich beide Teile mit Punkten und vergaben die höchste Punktzahl an Jan Rauschenbach.

Er war damit einer von insgesamt sieben Gewinnern bei den jüngsten Deutschen Meisterschaften. Denn in sieben Ausbildungsberufen wurden die Titelträger ermittelt. Um die Meisterehren hatten sich insgesamt 52 ehemalige Auszubildende beworben.

Zuvor hatte Jan Rauschenbach mit der Note "Sehr gut" in der fachspezifischen Abschlussprüfung den Titel des Kammersiegers im Handwerkskammerbezirk Oldenburg und des Niedersächsischen Landessiegers errungen und sich so für den Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert.

Rauschenbach will Meisterschule besuchen

Der 28-Jährige will sich nun aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Ab nächstem Juni möchte er die Meisterschule in Osnabrück besuchen und seinen Elektrotechnikermeister erwerben. Die Ausbildung dauert insgesamt rund ein Jahr. Der Meister in diesem Berufsfeld biete ihm später beruflich deutlich mehr Möglichkeiten als wenn er den Meister in seinem Ausbildungsberuf machen würde, sagte Jan Rauschenbach, der nach dem Schulbesuch zunächst eine Ausbildung zum Informatikkaufmann absolviert hatte. Die zweite Ausbildung schloss er an, weil er feststellte, dass er eher ein Praktiker ist.

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