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Investoren setzen auf Strom aus eigenem Sonnen-Kraftwerk

Die Engler Immobilien Gruppe will ihre geplanten Objekte im Industrie- und Gewerbegebiet Niedersachsenpark mit Fotovoltaik ausstatten. Die Anlage soll eine Fläche von 50.000 Quadratmetern füllen.

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Video-Konferenz: Uwe Schumacher (links) und Matthias Meyer sprachen mit Dr. Steven Engler und Dr. Annedore Kanngießer (Abteilungsleiterin „Energiesysteme Fraunhofer Umsicht“) über die Stromgewinnung aus regenerativen Quellen.  Foto: Meier

Video-Konferenz: Uwe Schumacher (links) und Matthias Meyer sprachen mit Dr. Steven Engler und Dr. Annedore Kanngießer (Abteilungsleiterin „Energiesysteme Fraunhofer Umsicht“) über die Stromgewinnung aus regenerativen Quellen.  Foto: Meier

Die Engler Immobilien Gruppe plant im interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet Niedersachsenpark auf Neuenkirchen-Vördener Gebiet die Stromgewinnung aus regenerativen Quellen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Gesellschaft Niedersachsenpark hervor.

Das Unternehmen aus Herne hat danach das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik aus Oberhausen beauftragt, ein entsprechendes Konzept für sein Großprojekt mit 3 Logistikimmobilien im Niedersachsenpark zu entwickeln.
Die Gebäude mit insgesamt rund 75. 000 Quadratmetern Fläche sollen auf rund 50 .000 Quadratmetern mit einer Fotovoltaikanlage ausgestattet werden. 

Gebäude sollen bei Energieversorgung autark sein

Idealerweise sollten diese den Gesamtkomplex rein rechnerisch autark mit Energie versorgen. Ob das klappt, werde sich im Laufe der Konzepterarbeitung zeigen, bei der unter anderem die Stromerzeugung aus Fotovoltaik und der Stromverbrauch durch die Mieter gegenübergestellt werden, heißt es.

„Weitere Möglichkeiten wie der Einsatz kleiner Windräder am Gebäude, sogenannte Mikrowindräder mit einer Größe von maximal einem Meter, werden ebenfalls geprüft“, steht in der Mitteilung weiter. Das Ziel sei es, ein optimales Umwelt- und Energiekonzept zu entwickeln, erklärte Investor Dr. Steven Engler.

Dazu gehörten auch Überlegungen, wie der zeitweilig überschüssige Fotovoltaik-Strom sinnvoll genutzt werden könne. Denkbar sei etwa die lokale Produktion von Wasserstoff, der auf verschiedene Art und Weise weitergenutzt werden könne.

Auch eine Begrünung des Geländes stehe für den Investor oben auf der Liste, teilte die Gesellschaft Niedersachsenpark mit. So könnten zum Beispiel wie bei einem aktuellen Objekt der Gruppe in Frankreich auch in dem interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet auf Neuenkirchen-Vördener und Riester Gebiet Bäume die Zufahrten säumen.

"Wir freuen uns, dazu beitragen zu können, die positive Nachhaltigkeitsbilanz des Niedersachsenparks weiter zu optimieren."Dr. Steven Engler, Engler Immobilien Gruppe

„Außerdem möchten wir bei den Bürobauten die Dächer begrünen“, sagte Dr. Engler. „Wir freuen uns, dazu beitragen zu können, die positive Nachhaltigkeitsbilanz des Niedersachsenparks weiter zu optimieren.“

Das ist ganz im Sinne von Niedersachsenpark-Geschäftsführer Uwe Schumacher: Es gebe bereits zahlreiche Firmen im Park, die Energie regenerativ erzeugten. Die Ansiedlung der Engler Immobilien Gruppe unterstütze die flexible und nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft Niedersachsenpark, ergänzte deren Vertriebs- und Marketingleiter Matthias Meyer.

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