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In Dinklage weihnachtet es schon im Sommer

Nach der Corona-Zwangspause ist die Lust auf den Weihnachtsmarkt groß. Die Organisatoren müssen allerdings flexibel bleiben und erhoffen sich das auch von ihren Mitstreitern.

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Das waren noch Zeiten: Der Vorstand der Dinklager Bürgeraktion hofft, dass dieses Jahr der Weihnachtsmarkt zwischen Rathaus und Landessparkasse wieder möglich ist. Foto: Archiv OM-Medien/Samir

Das waren noch Zeiten: Der Vorstand der Dinklager Bürgeraktion hofft, dass dieses Jahr der Weihnachtsmarkt zwischen Rathaus und Landessparkasse wieder möglich ist. Foto: Archiv OM-Medien/Samir

Mitten in den Sommerferien liegt in Dinklage Weihnachten in der Luft. Gedanklich zumindest, denn der Vorstand der Bürgeraktion hat mit der Planung des Weihnachtsmarktes begonnen. Im besten Fall soll der an allen 4 Adventswochenenden jeweils von 14.30 bis 20 Uhr stattfinden.

Der erste Schritt: die Suche nach potenziellen Betreibern der Verkaufsbuden. "Wir suchen jetzt nach Interessenten und werden dann Anfang November die Situation bewerten", sagt Vorstandsmitglied Verena Peters. Parallel stelle sie Anfragen an lokale Musikgruppen, um Eckpunkte für das Rahmenprogramm zu haben.

Von Beginn an solle dabei kommuniziert werden, dass nichts garantiert werden könne. Corona fordere Flexibilität. Das präge jede Planung zu Pandemiezeiten, sei aber allen längst klar, lobt Peters und gibt ein Beispiel. Ein Unternehmen, das zwecks der Aufstellung eines Toilettenwagens kontaktiert worden sei, habe direkt erklärt, dass bei einem Ausfall des Marktes keine Kosten entstehen würden.

Suche nach potenziellen Budenbetreibern läuft

"Unser Glück ist, dass wir einen kleinen und wenig kommerziellen Weihnachtsmarkt in Dinklage haben", sagt Peters. So müssten keine Schausteller mit aufwändigen Ständen oder Fahrgeschäften gebucht werden, die mit den Märkten ihren Lebensunterhalt verdienen.

Noch sei die Hoffnung groß, dass alles wie gewohnt stattfinden könne. So solle es wieder 2 Glühweinwagen, einen Imbiss und die Bude der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) geben. In 7 weiteren Ständen hätten Vereine und Gruppen die Möglichkeit, Handmade-Produkte zu verkaufen und sich zu präsentieren. Die Bürgeraktion stelle die nötige Infrastruktur kostenfrei zur Verfügung, wirbt Peters.

Die ersten Interessenten seien bereits gefunden. "Bei Facebook schrieben uns eine halbe Stunde nach dem ersten Post bereits die ersten Weihnachtsmarktler", berichtet die Organisatorin. 

Einbahnstraßen-System und mehr Abstand denkbar

Bis Anfang September möchte der Vorstand sein Konzept vorlegen. "Wenn man jetzt schon alles absagt, ist man nur enttäuscht, wenn es doch möglich gewesen wäre", erklärt Peters. "Aber wir müssen auch realistisch sein." Die Coronasituation könne sich schließlich immer ändern. Das Land gebe die Regeln vor.

Um den Weihnachtsmarkt auf dem Platz zwischen der Landessparkasse LzO und dem Rathaus durchführen zu können, kann Peters sich vorstellen, dass die Buden weiter auseinander gestellt und zum Schutz mit Plexiglasscheiben ausgestattet werden. Auch ein Einbahnstraßen-System sei denkbar. "Aber die Buden brauchen Besucher." Ob die kommen dürfen, zeige sich vermutlich erst im November. Aber den Dinklager Weihnachtsmarkt ganz oben auf den Wunschzettel zu schreiben, gehe auch schon im Sommer. 

  • Info: Wer eine der Buden an einem oder allen 4 Adventswochenenden besetzen möchte, kann sich bei der Dinklager Bürgeraktion melden. Mails gehen an weihnachten@buergeraktion-dinklage.de.

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