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Heiddresch: Gewöhnlich können andere

Die Bagger rollen wieder. Der zweite Abschnitt des neuen Baugebietes wird jetzt erschlossen. Die Nachfrage ist bereits groß.

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Ist zufrieden: Gemeindemitarbeiter Berthold Sauerland überwacht die Erschließungsarbeiten. Foto: Meyer

Ist zufrieden: Gemeindemitarbeiter Berthold Sauerland überwacht die Erschließungsarbeiten. Foto: Meyer

Im Lastruper Baugebiet Heiddresch rollen seit einiger Zeit wieder die Bagger. Die Gemeinde hat mit der Erschließung des zweiten Bauabschnitts begonnen. Die Vermarktung läuft gut. Die meisten der 38 neuen Grundstücke sind bereits vorgemerkt.

Zurzeit werden die wichtigsten Versorgungsleitungen verlegt. Unter anderem wird die EWE ein Glasfasernetz schaffen. Im ersten Bauabschnitt hatte sie sich diese Aufgabe noch mit der Deutschen Telekom geteilt. Die Erschließung soll im Spätsommer abgeschlossen sein, erklärt Berthold Sauerland. Der Bauamtsmitarbeiter schaut regelmäßig vorbei und macht sich vor Ort ein Bild über den Fortschritt der Arbeiten. Die konnten trotz Corona einigermaßen pünktlich beginnen, da die archäologischen Voruntersuchungen bereits zu Beginn des Frühjahrs abgeschlossen wurden.

Die Nachfrage nach Bauland ist in Lastrup nach wie vor hoch. Die Kommune hatte zuvor bestimmt, dass Bürger aus der Gemeinde oder solche mit einem Arbeitsplatz im Ort bei der Grundstücksvergabe bevorzugt werden sollen. Tatsächlich stellen sie jetzt auch das Gros der Interessenten, berichtet Sauerland.

Ab Herbst könnten bereits die ersten Häuser entstehen

Grundstücke, die in der ersten Verkaufsrunde nicht an den Mann oder an die Frau gebracht wurden, sollen danach allen Bauwilligen angeboten werden. Der Verkaufspreis beträgt 85 Euro pro Quadratmeter. Die Erschließungskosten und der Beitrag für den Anschluss an die Regenwasserkanalisation sind darin bereits enthalten. Hinzu kommen der Abwasserbeitrag sowie die Anschlüsse für Gas, Telefon, Strom und Trinkwasser. Am Heiddresch will die Gemeinde auch den sozialen Wohnungsbau vorantreiben. Den Kauf eines davor vorgesehenen Grundstücks fördert sie deshalb mit zehn Euro pro Quadratmeter. Investoren müssen zuvor jedoch ein Nutzungskonzept vorlegen, erklärt Sauerland. Ab Herbst könnten bereits die ersten Häuser entstehen.

Am Heiddresch ist noch ein weiterer Bauabschnitt vorgesehen. Die Gesamtfläche zwischen der Linderner und der Hammeler Straße beträgt fast 14 Hektar, von denen die Gemeinde einige allerdings noch nicht erworben hat. Ein gewöhnliches Baugebiet wollte sie von Anfang an nicht planen. Das ehrgeizige Konzept sieht zahlreiche öffentliche Grünflächen entlang von Fuß- und Radwegen vor. „Diese Grünflächen und Wegeverbindungen werden sich positiv auf die Lebensqualität und auf das Klima auswirken “, ist sich Sauerland sicher.

  • Info: Interessenten können sich zu den Öffnungszeiten im Lastruper Rathaus melden.

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