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Harakiri bei der Energie

Thema: Umwelthilfe ist gegen LNG-Terminals – Wer wie die DUH ausschließlich auf erneuerbare Energien setzen will, der riskiert schon in naher Zukunft Blackouts mit schlimmen Folgen.

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Nein, es verwundert nicht, dass die Deutsche Umwelthilfe Bedenken gegen den Bau der von Bundeskanzler Olaf Scholz angekündigten Importterminals für Flüssigerdgas (LNG) geäußert hat. Schließlich ist für die DUH alles, was fossiler Brennstoff ist, offenbar Teufelswerk.

Immerhin kündigt sie großzügig ihre Gesprächsbereitschaft über die Terminals an, wenn sich der Bedarf für einen übergangsweisen und begrenzten Aufbau ergeben würde. Das zeugt von einer maßlosen Selbstüberschätzung dieser Organisation, die – so dürften es viele Bürger denken – zum Glück keine Entscheidungshoheit in diesem Land hat. Denn die DUH gehört zu denen, die Harakiri in Sachen Energieversorgung und -sicherheit spielen. Wer wie sie zumindest mittelfristig, am liebsten aber kurzfristig ausschließlich auf erneuerbare Energien setzen will, der riskiert schon in naher Zukunft Blackouts mit schlimmen Folgen, wenn die Kohle- und Atomkraftwerke abgeschaltet sind. Denn wie gefährlich es ist, dann auf mit zu mehr als 50 Prozent aus russischem Erdgas gespeiste Gaskraftwerke zu setzen, zeigt sich dieser Tage auf dramatische Weise. Dreht Putin den Gashahn zu, könnte es trotz gegenteiliger Beteuerungen der Spitzenpolitiker schnell nicht nur zappenduster, sondern im Herbst und Winter sehr kühl in deutschen Haushalten werden.

Deshalb muss Deutschland seine Energieversorgung auf eine breite Basis stellen: Windräder und Photovoltaikanlagen gehören ebenso dazu wie Atom- und Gaskraftwerke. LNG-Terminals dürften bei letzteren mehr Versorgungsunabhängigkeit garantieren.

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