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GSagri: Friesoyther Großprojekt steht vor der Fertigstellung

Ab 1. Februar öffnet der Agrarbereich an der Böseler Straße seine Türen, im Bau- und Gartenmarkt wird bereits eingeräumt. Die Tankstelle ist im Bau.

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Tankstelle im Bau: Die Vorrichtungen für die Zapfsäulen sind eingelassen. Foto: Claudia Wimberg

Tankstelle im Bau: Die Vorrichtungen für die Zapfsäulen sind eingelassen. Foto: Claudia Wimberg

Das Förderband steht startklar über dem Mineraldünger. 25 Tonnen können in 25 Minuten geladen werden. „Das Logistikkonzept ist schon sehr gut“, sagt Werner Vahrmann und freut sich auf den kommenden Montag, wenn er den Agrarbereich für die Öffentlichkeit öffnen kann. Friesoythe soll für die Landwirtschaft künftig der zentrale Standort des Nordkreises werden, lautet das Ziel von GSagri, dessen Großprojekt an der Böseler Straße sich langsam dem Ende neigt.

Neben den Düngemitteln, ist das Hochregallager auch mit Sackware bestückt. Daneben ein großzügig gestaltetes Büro, in dem die Bestellungen entgegengenommen werden, sowie ein Sozialraum. Hinter einer schweren Stahltür lagern die Pflanzenschutzmittel unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen. „Dafür gelten ganz besondere Standards“, informiert Bau- und Projektleiter Jürgen Focke bei einem Rundgang über das insgesamt knapp zwei Hektar große Areal. Zum Agrarbereich gehört auch eine öffentliche Fahrzeugwaage, die Landwirte mit einem Chip rund um die Uhr nutzen können.

Verkaufsfläche ist rund 1200 Quadratmeter groß

Zumindest schon voll beleuchtet ist der Bau- und Gartenmarkt. „Ansonsten sieht es noch etwas wild aus“, verrät Daniel Pundt, der für die rund 1200 Quadratmeter große Verkaufsfläche zuständig sein wird. Auch hier wird täglich sortiert und eingeräumt „und das Frühjahrsgeschäft wollen wir auf jeden Fall mitnehmen, sofern jetzt das Wetter mitspielt“, verweist Jürgen Focke auf die notwendigen Pflaster- und Außenarbeiten.

Agrarbereich: Werner Vahrmann steht als Ansprechpartner ab 1. Februar allen Kunden am neuen Standort zur Verfügung. Foto: Claudia WimbergAgrarbereich: Werner Vahrmann steht als Ansprechpartner ab 1. Februar allen Kunden am neuen Standort zur Verfügung. Foto: Claudia Wimberg

Im Markt will das Unternehmen mit Blick auf Mitbewerber Nischen füllen, einen großen Schwerpunkt auf Reitsport- und Jagdartikel legen und einen Bauernmarkt einrichten. Käse, Äpfel, Eier, Wurst, Rouladen und vieles mehr werden von Direktvermarktern aus der Region geliefert. „Gin und Wein gibt es auch“, informiert Daniel Pundt.

Nicht zuletzt durch die Corona-Krise hat sich die Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme um einige Monate verzögert. Als erster Bereich konnte der Dekra-Station eingeweiht werden, nach der Eröffnung des Agrarsektors folgt der Markt, auch die Bauarbeiten an Tankstelle und Waschanlage laufen auf vollen Touren.

Wie berichtet, investiert die Genossenschaft rund 7 Millionen Euro für die Neubauten und gibt nach rund 40 Jahren ihren alten Standort in Altenoythe auf, in dem sich so langsam die Regale leeren. Die Zukunft der rund 7000 Quadratmeter ist zwar nicht mehr ganz so offen, zur Unterschrift, die den geplanten Verkauf besiegeln soll, ist es jedoch noch nicht gekommen. Laut Focke gibt es mehrere Interessenten und die Entscheidung soll „zeitnah“ fallen.

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