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Glasfaser-Ausbau in Lindern: 140 Haushalte sind angeschlossen

Der Netzausbau macht Fortschritte. Über die Hälfte der Haushalte sind dabei. Ihre Zahl könnte noch weiter steigen.

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Es wird gebaggert: In Lindern verlegen Arbeiter derzeit ein neues Glasfasernetz. Foto: Siemer

Es wird gebaggert: In Lindern verlegen Arbeiter derzeit ein neues Glasfasernetz. Foto: Siemer

Sehr zufrieden mit den Fortschritten der Digitalisierung in der Gemeinde ist Linderns Bürgermeister Karsten Hage. Einen "entscheidenden Beitrag" leistet dazu nach seiner Ansicht die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser: Seit März sind dutzende Mitarbeiter in der Gemeinde mit der Verlegung der Glasfaserleitungen beschäftigt. Die Häuser werden direkt angeschlossen.

Bei einem Ortstermin erläuterte Projektmanager Wilfried Stindt den Stand der Arbeiten. Gleichzeitig beglückwünschten er und Bürgermeister Hage Wilfried Humpert. Der Bewohner der Weidenstraße war der Erste, der an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen worden war. Mittlerweile seien 140 Haushalte hinzugekommen, hieß es.

Arbeiten sind bis Ende Oktober abgeschlossen

Bauamtsleiter Thomas Lüken geht davon aus, dass das Verlegen der Leitungen bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen ist. Die Aktivierung würde parallel vorangetrieben, erläuterte Stindt. Die Arbeiten könnten Ende Oktober beendet werden.

Nach Stindts Aussage haben mehr als 50  Prozent der möglichen Kunden, also mehr als 800 der etwa 1500 Hausanschluss-Inhaber in der Gemeinde, einen Vertrag unterschrieben. Diese Quote werde weiter steigen, ist er überzeugt. Bestimmte Bereiche wie ein Teil von Liener oder Lienerloh seien indes sogenannte Fördergebiete, in denen nur der Anbieter EWE die Erlaubnis hat, die Leitungen zu verlegen. Wann das geschieht, ist nicht bekannt.

Karsten Hage freute sich über die Verbesserung bei der Versorgung mit schnellem Internet. In den kommenden Monaten werde eine fast 100-prozentige Abdeckung möglich sein. Neben dem jetzt verlegten Netz der Deutschen Gasfaser baue EWE eine Versorgung auf. Hinzu kommen die von einer emsländischen Firma geplanten Richtfunkmasten, die eine Versorgung bis in den letzten Winkel ermöglichen sollen.

Noch vor gut 2 Jahren hatte sich die Telekom geweigert, das neue, rund 16 Häuser umfassende Baugebiet auf dem Sandhauk anzuschließen. Auch EWE wollte nach Informationen von OM-Online  zunächst nicht, änderte die Haltung aber auf politischen Druck hin.

Blumen zum Start: Alfred Humpert (3. von rechts) hat den ersten Glasfaseranschluss erhalten. Karsten Hage,  Thomas Lüken, Thomas Busch, Projektmanager Wilfried Stindt, Thomas Stindt und Bauleiter Thomas Engbers (von links) freuen sich mit. Foto: SiemerBlumen zum Start: Alfred Humpert (3. von rechts) hat den ersten Glasfaseranschluss erhalten. Karsten Hage,  Thomas Lüken, Thomas Busch, Projektmanager Wilfried Stindt, Thomas Stindt und Bauleiter Thomas Engbers (von links) freuen sich mit. Foto: Siemer

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