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Gewerkschaft sieht kriminelle Energie am Bau

Die IG Bau sieht Millionenschäden durch Schwarzarbeit. Indirekt stehen auch die Bauunternehmen im Kreis Vechta am Pranger. Die Innungsbetriebe wehren sich.

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Zollkontrolle auf einer Baustelle. Symbolbild: Roessler / dpa

Zollkontrolle auf einer Baustelle. Symbolbild: Roessler / dpa

Für Aufregung im Baugewerbe sorgt eine Pressemitteilung der Oldenburger Dependance der Industriegewerkschaft Bau. Bezirkschefin Gabriele Knue hatte im Zusammenhang mit Kontrollen auf Baustellen der Region durch das Hauptzollamt Osnabrück - "das auch für den Landkreis Vechta zuständig ist" - ein "erschreckendes Ausmaß krimineller Energie" erkannt. "Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohnprellerei in der Baubranche" hätten einen Millionenschaden verursacht, beruft sie sich auf Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Mirko Rolfes, Obermeister der Maurerinnung der Kreishandwerkerschaft Vechta sieht in der Art der Formulierung der Mitteilung eine "absichtliche Pauschalisierung" und "Verunglimpfung aller Handwerksbetriebe im Kreis Vechta".

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