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Geflügelpest jetzt auch in Lohne

2.800 Gänse müssen getötet werden. Der Landkreis erlässt indes neue Allgemeinverfügungen.

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Neue Anordnungen: Mehrere Sperr- und Beobachtungsgebiete gibt jetzt jetzt im Landkreis Vechta. Foto: M. Niehues

Neue Anordnungen: Mehrere Sperr- und Beobachtungsgebiete gibt jetzt jetzt im Landkreis Vechta. Foto: M. Niehues

Die Geflügelpest breitet sich im Landkreis Vechta weiter aus. Nach Feststellung des Veterinäramtes gibt es einen weiteren Verdachtsfall mit dem hochansteckenden Vogelgrippevirus H5N8 bei einer Gänsehaltung in Lohne. Wie Jochen Steinkamp als Sprecher des Landkreises mitteilt, ist die Gesellschaft für Seuchenvorsorge (GEVESO) mit der vorsorglichen Tötung der dortigen 2.800 Tiere umfassenden Bestandes beauftragt worden.

Amtliche Proben der Gänse sind nach Angaben des Landkreises umgehend gezogen und an das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) sowie an das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) geschickt worden. Wie Steinkamp weiter mitteilt, hat das FLI inzwischen die Geflügelpest für Verdachtsfälle vom Wochenende im Vechtaer Stadtteil Holzhausen und in 2 Betrieben im Bakumer Ortsteil Vestrup amtlich bestätigt.

In Holzhausen waren zuvor vorsorglich 14.000 Putenhähne und in Vestrup rund 30.000 Enten sowie 7.800 Puten getötet worden. Die Kreisverwaltung hat für beide Ausbruchsgeschehen entsprechende Allgemeinverfügungen erlassen. Diese treten ab Donnerstag in Kraft und können unter der Rubrik Bekanntmachungen auf der Webseite des Landkreises eingesehen werden.

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