Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Geflügelpest: Erneut Gänse in Lohne betroffen

In Brockdorf müssen 2400 Elterntiere vorsorglich getötet werden. Erst am Mittwoch war ein benachbarter Betrieb betroffen. Auch in Emstek gibt es einen neuen Fall.

Artikel teilen:
Wegen der aktuellen Fälle in Lohne müssen auch die Beobachtungsgebiete im Landkreis Diepholz neu gezogen werden. Foto: M. Niehues

Wegen der aktuellen Fälle in Lohne müssen auch die Beobachtungsgebiete im Landkreis Diepholz neu gezogen werden. Foto: M. Niehues

Der hochansteckende Vogelgrippe-Virus H5N8 breitet sich im Landkreis Vechta weiter aus. Wie Sprecher Jochen Steinkamp am Donnerstag bestätigt, muss im Raum Lohne ein zweiter Gänsebestand mit 2.400 Elterntieren vorsichtshalber getötet werden. Wegen eines Verdachtsfalls in einem benachbarten Betrieb in Brockdorf waren erst am Mittwoch 2.800 Gänse getötet worden.

Bei beiden Betrieben hatte das Veterinäramt zuvor Proben entnommen und an das Landesamt für Verbraucherschutz (LAVES) als auch an das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) geschickt. Eine offizielle Bestätigung durch das FLI steht nach Angaben des Landkreises derzeit noch aus.

Auch der Landkreis Cloppenburg meldet am Donnerstag einen weiteren Geflügelpestfall. Diesmal ist ein Bestand mit 25.000 Puten in Emstek betroffen. Nach Angaben der Behörde werden die Tiere am Donnerstag tierschutzgerecht getötet.

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Geflügelpest: Erneut Gänse in Lohne betroffen - OM online