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Gartencenter Schouten veranstaltet 2. "Tulpenplukdag"

17.000 Tulpen aus dem nordholländischen Aandijk holte Familie Schouten nach Cloppenburg. Am Freitag und Samstag Januar heißt das Motto „Tulpen uit Amsterdam“ und läutet damit die Saison ein.

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Rick, Marion, Els und Jan Schouten (von links) inmitten der Tulpen für den zweiten "Tulpenplukdag" aus Holland. Foto: Heinzel

Rick, Marion, Els und Jan Schouten (von links) inmitten der Tulpen für den zweiten "Tulpenplukdag" aus Holland. Foto: Heinzel

Rick, Marion, Jan und Els Schouten tragen Tracht. Der Grund: Die Familie bringt jetzt den holländischen Tulpentag in ihr Cloppenburger Gartencenter. Es ist bereits die zweite Auflage des "Tulpenplukdag". Die Premiere 2020 sei ein Riesenerfolg gewesen, berichtet Rick Schouten. Das Motto in diesem Jahr lautet "Tulpen uit Amsterdam". Alljährlich zum Nationalen Tulpentag legen die holländischen Züchter einen riesigen Pflückgarten mit Zehntausenden von Blumen auf dem Dam in Amsterdam an. Diese Tradition holen die Schoutens nach Cloppenburg.

Rund 17.000 Tulpen in den Farben Gelb, Weiß, Lila und Rotgelb wurden aus dem nordholländischen Aandijk in die Soestestadt gebracht, um das niederländische Traditionsfest am Freitag (14. Januar) und Samstag (15. Januar) in Cloppenburg zu begehen. Der Tulpenpflücktag markiert gleichzeitig den Start in die Tulpensaison, die bis Ende April andauert. "Tulpen sind Freude", sagt Rick Schouten.

Die Blumen hätten eine spannende Geschichte, erklärt Schouten und berichtet von einer Zeit, als die Blumen so begehrt waren, dass Tulpenzwiebeln wie Aktien gehandelt wurden. Anfang des 17. Jahrhunderts entwickelte sich eine regelrechte Spekulationsblase "Tulpenmanie" genannt, die schließlich im Februar 1637 platzte und so den ersten Börsencrash der Geschichte verursachte. Zum Hintergrund: Es ging dabei um die Mutterzwiebeln von Tulpensorten. Sie wurden zeitweise für Preise gehandelt, mit denen die Käufer auch ein Haus in Amsterdam hätten kaufen können.

Heute haben die Blumen nach Angaben des "Nederlands Bureau voor Toerisme & Congressen" einen Exportwert für die Niederlande in Höhe von 6,2 Milliarden Euro. Die Niederlande produzieren jedes Jahr 1,7 Milliarden Schnittblumen. Das entspreche 60 Prozent des weltweiten Handels, schreibt das Büro auf seiner Internetseite und nennt die Niederlande das „Silicon Valley der Blumenwelt.“

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