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Garreler Allergieexpertin hofft auf Gründerpreis

Sarah Raker berät Unternehmen und Privatpersonen rund um Allergien und Unverträglichkeiten. Mit ihrem Garreler Unternehmen ist sie unter den letzten 13 beim "Gründerpreis Nordwest".

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Gründerpreis Nordwest: Sarah Raker (Bildmitte) hat einer Jury jüngst ihre Firma „AllergieSicher“ vor­gestellt. Foto: Looschen

Gründerpreis Nordwest: Sarah Raker (Bildmitte) hat einer Jury jüngst ihre Firma „AllergieSicher“ vor­gestellt. Foto: Looschen

Bekommt Sarah Raker für ihre Firma „Allergie­Sicher“ nach dem „Allergie Award 2019“ bald einen weiteren Preis? Die junge Garrelerin hat sich für den „Gründerpreis Nordwest“ beworben und vor einigen Tagen ein erfreuliches Zwischenergebnis bekommen: Die Jury mit der Schirmherrin des Wettbewerbes, Gitta Connemann (CDU-MdB) aus Leer, hat 13 Bewerber für eine engere Auswahl benannt. Darunter ist auch „AllergieSicher“ aus Garrel. Eine Ehrung ist sicher, über einen der Preise wird nach dem Besuch der Bewerber entschieden.

Die Jury war nun in Garrel zu Besuch. ­Unter der Leitung von Jürgen Brüna von der Beratungsgesellschaft Nordwest in Rhauderfehn, die den Preis 2015 initiierte, hat sich das Gremium die Geschäftsidee von Sarah Raker vorstellen lassen. Sie ist Spezialistin auf dem Gebiet der ­Allergien und Unverträglichkeiten. Dabei hat sie ihr Leiden zum Beruf gemacht: Sarah Raker muss mit mehreren Allergien leben, gibt ihre Erfahrungen und ihr Wissen jetzt weiter. Sie hält Vorträge in Bildungseinrichtungen, in Betrieben der Lebensmittelbranche und der Gastronomie, aber auch im privaten Bereich.

Rund 30 Prozent der Menschen leiden an Allergien 

„AllergieSicher“ verstehe sich als Beratungs- und Schulungsunternehmen für ein erfolgreiches Allergen- und Zusatzstoffmanagement. Sarah Raker geht mit ihren Kunden einkaufen, informiert über Kennzeichnungspflichten, gibt Tipps bei der Zubereitung der Mahlzeiten, schult das Personal. Immer wieder beobachte sie bei ihren Beratungen, dass Kreuzkontaminationen auftreten. Auch darüber informiert sie. „Schutz und Sicherheit für jedermann“, ist das Ziel der Allergie-Spezialistin. Damit kann man nicht früh genug anfangen, weiß Sarah Raker. Darum sind ihr Informationen in Kindergärten und Schulen ein wichtiges Anliegen. Etwa 30 Prozent aller Menschen litten an einer Allergie oder einer Unverträglichkeit.

Sarah Raker hat ihre Erfahrungen und ihr Wissen auch in einem Buch zusammengefasst – in „Lebenslust und Kochfreude mit Allergien“, einem Sach- und Kochbuch, hat sie Wissenswertes über Allergien und Unverträglichkeiten gesammelt, Hauptallergene und Unverträglichkeiten benannt und beschrieben.

Jetzt wartet Raker gespannt auf den 7. Juli. Dann findet die Preisverleihung statt. Eine Urkunde als Auszeichnung ist ihr sicher, weil sie es unter die letzten 13 geschafft hat. Vielleicht kommt ihr ja auch ein süßer „Bestechungsversuch“ zugute. Der Jury servierte sie einige ihrer Nachtischvariationen: Eine Nussecke ohne Nuss, eine milchfreie Kokospraline mit Himbeerkern und Schokomantel (glutenfrei) sowie einen allergenarmen Früchtebecher mit selbst gemachtem, laktosefreiem Joghurt. Allergiker müssten auf Köstlichkeiten nicht verzichten.

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