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Frühere Gärtnereigebäude sind Geschichte

33 Jahre hat August Kemper die Gärtnerei mit seiner Frau Gabriele geführt. Nun starten die Abrissarbeiten. Die Fläche in Friesoythe wird übergangsweise zum Busbahnhof.

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Dem Erdboden gleich gemacht: Nach Betriebsgebäude folgen die Gewächshäuser. Foto: Wimberg

Dem Erdboden gleich gemacht: Nach Betriebsgebäude folgen die Gewächshäuser. Foto: Wimberg

Im Herbst 2019 wurden die letzten Veilchen verkauft. Seit Donnerstag sind auch die Gebäude der früheren Gärtnerei Kemper in Friesoythe Geschichte. 33 Jahre hat August Kemper das Unternehmen mit seiner Frau Gabriele geführt, dessen Vater Hans Wreesmann 1949 den Schritt in die Selbstständigkeit ging.

Wie berichtet, hat das Paar den Standort an den Landkreis Cloppenburg veräußert und die rund 2.000 Quadratmeter dienen als Vorratsfläche für das benachbarte Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG). Nach dem Abriss des Betriebsgebäudes folgen die Gewächshäuser. Etwa 6 Wochen plant die Kreisbehörde für die Arbeiten ein, wie Sprecher Sascha Rühl mitteilte.

Während der Baumaßnahme des Busbahnhofs am „Hansaplatz“, der im Zuge der Stadtsanierung bevorsteht, stellt der Kreis die Fläche der Stadt Friesoythe als Ausweich-Busbahnhof zur Verfügung. Was die zukünftige Nutzung des Areals zwischen der Meeschen- und der Willohstraße, angeht, wird politisch der Bau einer Sporthalle diskutiert. Der Rückbau des Gärtnereibetriebes ist mit Kosten in Höhe von rund 100.000 Euro verbunden.

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