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Franz Grimme wird mit dem Oldenburger Wirtschaftspreis geehrt

Die Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg "Der kleine Kreis" würdigt mit Ehrenring, Urkunde und 5000 Euro Preisgeld einen "Menschen, der sich in besonderer Weise um die Region verdient gemacht hat".

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Die Vorsitzende des „Kleinen Kreises“, Mirja Viertelhaus-Koschig, ehrte im Beisein von rund 80 Gästen in Cappeln Unternehmer Franz Grimme. Foto: von Reeken

Die Vorsitzende des „Kleinen Kreises“, Mirja Viertelhaus-Koschig, ehrte im Beisein von rund 80 Gästen in Cappeln Unternehmer Franz Grimme. Foto: von Reeken

Wegen der Corona-Pandemie aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Anfang Juni hatte Unternehmer Franz Grimme den Preis des Oldenburger Münsterlandes für sein unternehmerisches Lebenswerk erhalten – nachträglich für das Jahr 2021. Bereits am vergangenen Freitag wurde dem Geschäftsführer der Grimme Gruppe, deren Zentrum die Landmaschinenfabrik Grimme mit Sitz in Damme bildet, der Oldenburger Wirtschaftspreis überreicht. Eigentlich sollte dieser Preis bereits 2020 an Franz Grimme überreicht werden. Zweimal musste die Verleihung aber verschoben werden.

Ausgezeichnet werde ein Mensch, der sich in besonderer Weise um die Region verdient gemacht habe, sagte Mirja Viertelhaus-Koschig, Vorsitzende der „Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg – Der kleine Kreis e.V.“ bei der feierlichen Ehrung mit 80 Gästen auf dem Grimme-Hof in Cappeln. Der Preis besteht aus Ehrenring und Urkunde sowie einem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro.

"Wir ehren heute einen Mann ..., der durch seine Schaffenskraft das Oldenburger Münsterland nachhaltig geprägt hat und immer noch prägt."Mirja Viertelhaus-Koschig, Vorsitzende der „Wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg - Der kleine Kreis"

„Wir ehren heute einen Mann, der in 4. Generation ein weltweit operierendes marktführendes Unternehmen entwickelt hat. Einen Menschen, der durch seine Schaffenskraft das Oldenburger Münsterland nachhaltig geprägt hat und immer noch prägt. Einen Mittelständler, der vielen Menschen Arbeit und Ausbildung sichert“, erklärte Viertelhaus-Koschig laut einer Mitteilung. „Der kleine Kreis“ ehre einen Mittelständler durch und durch, auch wenn sein Unternehmen von den Kennzahlen her nicht mehr den gängigen Definitionen von Mittelstand entspreche. „Es ist das tiefe Gefühl von Verantwortung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter, die Verwurzelung in der Region und die Prägung durch sie, es ist der bedingungslose Einsatz für das eigene Werk und das Wirken weit über die Belange des Unternehmens hinaus, die einen Mittelständler vom Format eines Franz Grimme ausmachen“, so die Vorsitzende.

Die Laudatio hielt Dr. Eduard Möhlmann, Vorsitzender des Beirates der Grimme-Gruppe. „Franz Grimme unterstützt – auch mit 76 Jahren – nachhaltig den Trend, den Klimawandel maßgeblich durch regenerative Landwirtschaft positiv zu beeinflussen und bleibt seiner Philosophie treu, die schwere körperliche Arbeit in der Landwirtschaft durch moderne Maschinen zu erleichtern.“

Möhlmann bescheinigte dem Geehrten „herausragende unternehmerische Fähigkeiten mit einem besonderen Gespür für die Marktchancen in der Branche“. Grimmes Stärken seien hohe soziale Kompetenz, Fachkompetenz und Selbstdisziplin, absolute Kundenorientierung und die Begeisterung für andere Kulturen. „Seine Markenzeichen sind Verlässlichkeit und Toleranz, gepaart mit Bodenständigkeit und Bescheidenheit.“

Das Preisgeld gibt Franz Grimme hälftig an die Bürgerstiftung Damme und die örtliche Ukraine-Hilfe weiter

Die Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg überreicht mit dem Preis auch den Ehrenring. Das hochwertige Schmuckstück wird jedes Jahr neu angefertigt. Der Oldenburger Goldschmied Manfred Buchmesser von der „Galerie D'OR“ hat den Ring entworfen, der den „kleinen Kreis“ symbolisieren soll. Der Stein des Rings trägt das Wappen des Oldenburger Landes und erinnert so daran, dass besondere Verdienste um die Region gewürdigt werden.

Das Preisgeld wird Grimme hälftig an soziale Zwecke weiterreichen. Jeweils 2500 Euro gehen an die Dammer Bürgerstiftung sowie die örtliche Ukraine-Hilfe. Die Firma Grimme hatte mit Ausbruch des Krieges zwischen Russland und der Ukraine über 100 Menschen aus dem angegriffenen Land in die Region um Damme geholt, um sie so zu schützen.

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