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Firmeninsolvenzen 2022 voraussichtlich leicht gestiegen

Die vielen Krisen 2022 führen in Niedersachsen wohl auch zu mehr Firmeninsolvenzen. Vor allem die gestiegenen Energiekosten machen den Unternehmen zu schaffen.

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Der Anteil der insolventen Betriebe je 10.000 Firmen steigt nach Angaben von Creditreform 2022 leicht an. Foto: dpa

Der Anteil der insolventen Betriebe je 10.000 Firmen steigt nach Angaben von Creditreform 2022 leicht an. Foto: dpa

Die verschiedenen Krisen haben im zu Ende gehenden Jahr voraussichtlich auch mehr Unternehmen in Niedersachsen in finanzielle Bedrängnis gebracht als noch 2021. Der Anteil der insolventen Betriebe je 10.000 Firmen steigt nach Angaben von Creditreform 2022 leicht an. Wie die Wirtschaftsauskunftei am Dienstag mitteilte, dürfte sich die Zahl von 41 auf 46 erhöhen.

Gründe für die auch bundesweite Zunahme der Unternehmensinsolvenzen sind demnach die gestiegenen Energiekosten infolge des Krieges Russlands gegen die Ukraine. Creditreform hält diese Entwicklung nur für den Anfang einer Beschleunigung des Insolvenzgeschehens. "Die anhaltende Inflation, die steigenden Zinsen und Energiekosten sowie eine zunehmend verschärfte Wettbewerbssituation gehen bei vielen Unternehmen an die Substanz", sagte der Leiter der Creditreform-Wirtschaftsforschung, Patrik Ludwig Hantzsch.

In Bremen hingegen ist die Insolvenzquote deutlich auf nunmehr 82 gesunken – entgegen dem Trend in Niedersachsen sowie bundesweit. In Ländervergleich ist die Quote jedoch nach wie vor sehr hoch, nur in Berlin liegt sie darüber.

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