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"Expedition Berufswelt" will Schüler zu einer betrieblichen Ausbildung motivieren

Viele Firmen und Einrichtungen aus Vechta öffnen ihre Türen, um den Schülern einen Einblick zu gewähren. Rund 90 Schüler haben letztes Jahr bereits mitgemacht.

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Blickten gemeinsam auf Erfolge der Initiative: (von links) Franz Bokop und Clemens Feldhaus (Ludgerus-Schule), Martin Osterloh (AOK), Alexander Kemper (Geschwister-Scholl-Oberschule, GSO), Sabine Westermann, Benjamin Rawe (GSO), Monika Kohl (Hedwig-Stift), Simon Tabeling (Bürgerstiftung Vechta), Dr. Gabriele Diersen (Uni Vechta), Henrik Freese (Ludgerus-Schule), Andrea Büssing (Weda), Jörn Timme (Nemann), Uwe Heitmann (Marienhospital), Uwe Kathmann (Schulstiftung St. Benedikt) und Ebru Kardeniz (Hedwig-Stift). Foto: Offizialat / Heuer

Blickten gemeinsam auf Erfolge der Initiative: (von links) Franz Bokop und Clemens Feldhaus (Ludgerus-Schule), Martin Osterloh (AOK), Alexander Kemper (Geschwister-Scholl-Oberschule, GSO), Sabine Westermann, Benjamin Rawe (GSO), Monika Kohl (Hedwig-Stift), Simon Tabeling (Bürgerstiftung Vechta), Dr. Gabriele Diersen (Uni Vechta), Henrik Freese (Ludgerus-Schule), Andrea Büssing (Weda), Jörn Timme (Nemann), Uwe Heitmann (Marienhospital), Uwe Kathmann (Schulstiftung St. Benedikt) und Ebru Kardeniz (Hedwig-Stift). Foto: Offizialat / Heuer

Seit 15 Jahren gibt es das Netzwerk „Expedition Berufswelt.“ Eine sinnvolle Einrichtung – da waren sich beim Sponsorentreffen in der Ludgerus-Schule erneut alle Akteure und Sponsoren einig, teilte das Netzwerk mit.

Es bietet Schülerinnen und Schülern der Ludgerus-Schule und der Geschwister-Scholl-Oberschule Einblicke in die Arbeitswelt und will sie zu betrieblichen Ausbildungen motivieren. Die Idee stammte damals vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta. Die Geschäftsführerin Dr. Gabriele Diersen koordiniert die Bildungsarbeit noch heute. Verwaltet wird sie von der Schulstiftung St. Benedikt.

Letztes Jahr gab es 23 Erkundungen mit 90 Schülern

Viele Firmen, Einrichtungen und Behörden aus Vechta und Umgebung öffnen für die potenziellen Nachwuchskräfte ihre Türen. Coronabedingt habe es im letzten Schuljahr erschwerte Bedingungen gegeben, berichtete Sabine Westermann. Seit Beginn des Projekts ist sie als pädagogische Mitarbeiterin des Kompetenzzentrums der Uni Vechta dabei. Sie hält die Kontakte mit den Firmen und bereitet die Schüler inhaltlich auf die Besuche vor. Im Vorfeld erarbeitet sie mit ihnen zudem die Berufsfelder in der Region, Unternehmensstrukturen und Informationsmöglichkeiten über die Unternehmen. Auch Persönlichkeitsentwicklung, Stärken und Fähigkeiten und richtiges Verhalten bei der Bewerbung kommen zur Sprache.

23 Erkundungen konnte sie mit 90 Schülern im vergangenen Schuljahr machen. Zwei mussten digital stattfinden. Persönliche Begegnungen seien ihr aber lieber: „Vor allem der praktische Teil der Erkundung ist der Schlüssel zum Erfolg“, erlebt Westermann es immer wieder. Obwohl die Liste der Partner lang ist, bemüht sie sich regelmäßig, neue Firmen mit ins Boot zu holen. Neu dabei sind jetzt etwa Wiesenhof und Rebo in Visbek. Und mit „Moin Vechta“ hat sie zudem eine Kooperation ins Leben gerufen. „Es ist gut, wenn die Jugendlichen mitbekommen, warum es Sinn macht, lokal einzukaufen“, sagt sie. Die Zusammenarbeit mit „Moin Vechta“ will sie daher ausbauen. „Auch Einzelhandel und Gas-tronomie sollen von unserem Netzwerk profitieren. Die suchen genauso Nachwuchs.“

Schüler seien sehr interessiert an der Initiative

Lob für diese Arbeit gab es auch von den Sponsoren. Die Jugendlichen seien mit großem Interesse dabei, bestätigten die Lehrer Franz Bokop und Benjamin Rawe für beide Schulen. Einig war sich die Runde, in Zukunft in der Geschäftswelt mehr Werbung für die Idee machen zu wollen. Das Interesse, die Erkundungen auszuweiten, sei bei Schülern und Unternehmen vorhanden, bestätigte Westermann.

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