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Es fängt an zu kriseln im Silicon-Valley

Thema: Meta baut 11.000 Stellen ab – Facebook-Chef Mark Zuckerberg entlässt mal eben die Mitarbeiter-Menge eines Großunternehmens. Dabei könnte das erst der Anfang sein.

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Es kriselt im Silicon-Valley: Nach Elon Musk bei Twitter entlässt Meta-Chef Mark Zuckerberg 11.000 Facebook-Mitarbeiter. Die Nachricht kommt nicht überraschend. Vielmehr ist sie eine logische Schlussfolgerung.

Mit Beginn der Pandemie haben die sozialen Medien einen Boom erlebt. Das analoge Leben kam zum Erliegen, digitale Kanäle wurden überlaufen. Dafür brauchten Zuckerberg und Co. Personal, um den 2 goldenen Jahren der Pandemie gleichzukommen.

Währenddessen wagte das einstige Harvard-Genie den Schritt Richtung Meta-Verse – eine neue Dimension der sozialen Medien. Geld genug war da. Der Erfolg ist allerdings mäßig. Das Unternehmen musste Rückschläge im Umsatz hinnehmen, insbesondere bei den digitalen Werbeeinahmen. Auch die haben dazu geführt, dass das amerikanische "hire & fire"-Prinzip wieder Einzug gehalten hat.

Was hochkommt, muss auch wieder herunterkommen

Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt: Der Traum des Start-up-Lebens im Silicon-Valley ist verpufft. Denn bei einem globalem Konzern, wie Meta, ähnlich wie Googles Unternehmen Alpha, Twitter und Co., zählt Profit und Wachstum. Das vermeintliche Idyll des entgrenzten Arbeitens von zu Hause mit jeglicher Freiheit ist vor den Entwicklungen des Finanzmarktes schlichtweg im Sande verlaufen. Die Stellen sind überflüssig geworden.

Die globale Wirtschaft macht eben auch nicht vor der Hightech-Branche Halt. Das werden auch noch andere Firmen zu spüren bekommen. Fragt sich, ob das nicht erst der Anfang ist. Denn das Meta-Verse-Projekt scheint ebenfalls zu scheitern. Nach dem Motto: "What goes up, must come down" – "Was hochkommt, muss auch wieder herunterkommen" – hat es nun auch die Mitarbeiter des Facebook-Konzerns "Meta" erwischt.

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