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Erstmals seit Wochen wieder Geflügelpest-Ausbruch im Landkreis Cloppenburg

In einem Garreler Putenstall ist die Geflügelpest nachgewiesen worden. 9600 Tiere müssen getötet werden. Es gelten wieder eine Sperrzone rund um den Stall.

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Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Lange Zeit ist es ruhig geblieben - doch jetzt ist wieder ein Fall von Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg aufgetreten. Das bestätigt Kreissprecher Frank Beumker am Mittwochnachmittag. Betroffen ist demnach ein Putenstall in der Gemeinde Garrel. Der H5N1-Erreger ist bereits amtlich vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt worden. 

"Der Bestand mit 9600 Puten wurde tierschutzgerecht getötet und wird nun geräumt", berichtet Beumker. Ab dem 17. Februar gelten die mittlerweile bekannten Schutzmaßnahmen nach einem bestätigten Ausbruch: Als Schutzzone wird das Gebiet um den Seuchenbestand mit einem Radius von mindestens 3 Kilometern festgelegt. Als Überwachungszone wird das Gebiet mit einem Radius von mindestens 10 Kilometern um den Seuchenbestand festgelegt. In diesem gesamten Bereich ist die Teilausstallung verboten. eine entsprechende Allgemeinverfügung wird veröffentlicht.

Außerdem greift ab dem 17. Februar ein Wiedereinstallungsverbot in diesen Kommunen:

  • Garrel
  • Bösel
  • Friesoythe
  • Cloppenburg
  • Emstek

Hier müssen Ställe nach der Räumung eines Bestandes mindestens 30 Tage leer bleiben, bis dort neue Tiere untergebracht werden. Auch für dieses Verbot ist eine Allgemeinverfügung erlassen worden.

Seit November sind sechs Ausbruchsbetriebe mit insgesamt 84.500 Tieren (46.800 Puten und 37.700 Enten) von der Geflügelpest betroffen gewesen. Den letzten Ausbruch gab es Ende Dezember ebenfalls in einem Garreler Putenstall. Dabei handelte es sich allerdings um die mildere – aber nicht ungefährlichere - Variante der Geflügelpest.

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