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Erste Wandersaison auf dem "Hünenweg"

Der Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal bietet ab dem 19. März bis zu 19 Kilometer Tagestouren über sanfte Hügel, durch Moore und Wälder und an Altarmen entlang.

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Neues Angebot „Erlebniswandern“: Im Frühling und im Herbst bietet der Zweckverband sechs Tagestouren auf dem Hünenweg in Etappen an. Eine der Touren führt entlang der Hase und seiner Altarme.   Foto: ZEH

Neues Angebot „Erlebniswandern“: Im Frühling und im Herbst bietet der Zweckverband sechs Tagestouren auf dem Hünenweg in Etappen an. Eine der Touren führt entlang der Hase und seiner Altarme.   Foto: ZEH

Mit dem „Erlebniswandern auf Tagestouren“ bietet der Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal (ZEH) in der schon jetzt beginnenden Saison ein weiteres attraktives Angebot. An 24 festgelegten Wochenendtagen zur Wandersaison Frühjahr und Herbst, entweder samstags oder sonntags bieten die Hasetaler auf einem großen Teil des „Hünenwegs“ zwischen Meppen und Osnabrück auf sechs Abschnitten geführte Tagestouren von bis zu 19 Kilometern Länge mit Frühstück, Lunchpaket, Vesper und Rücktransfer zum Auto an. 

Termine gibt es im Frühling und Herbst

Die Termine liegen zwischen dem 19. März und dem 24. April sowie zwischen dem 17. September und dem 23. Oktober. Zur Auswahl stehen Tagestouren in Gruppen zwischen 10 und 20 Personen zwischen Meppen und Haselünne entlang der Hase und seiner Altarme, zwischen Haselünne und Herzlake, zwischen Herzlake und Berge durchs Hahnenmoor und am Stift Börstel vorbei, zwischen Berge und Ankum durch das Waldgebiet Maiburg, zwischen Ankum und Bramsche und von dort nach Osnabrück durchs idyllische Nettetal.

„Eigentlich beginnt jetzt schon unsere zweite Saison, aber durch Corona ist im vergangenen Jahr alles komplett ausgefallen und die Premiere 2020 kann aufgrund der großen Einschränkungen und Ungewissheiten nicht so richtig gelten“, erzählt die für die Betreuung im ZEH verantwortliche Anna Schulte. Das sei eher so etwas wie ein Probelauf gewesen, nachdem man die letzten Kinderkrankheiten habe beseitigen können. Die Region eigne sich nicht nur zum Fahrradfahren, sondern sei auch durch die große Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften geeignet zum Wandern, betont Geschäftsführer Wilhelm Koormann.

Das Wichtigste ist die abwechslungsreiche Landschaft

Das zum Erfolg nicht unbedingt immer Berge gehörten, dafür gebe es zum Beispiel in der Lüneburger Heide gute Beispiele. Immerhin gebe es mit den Ankumer Höhen, der Schleptruper Egge mit 142 Metern und den Ausläufern des Wiehengebirges durchaus nicht nur Flachland. Das Entscheidende sei die abwechslungsreiche Landschaft, durch die gewandert werde. „Damit können wir wirklich dienen“, betonte Anna Schulte. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien beim Erkunden der Routen selbst erstaunt gewesen über die vielen schönen Ecken, die man nicht einmal auf den Fahrradrouten so entdecke.

„Auch jeder, der meint, er kennt unsere Region, wird sehr viel Neues entdecken und begeistert sein“, so Schulte. Schöne, abwechslungsreiche Wanderwege zu finden und auch ausweisen zu dürfen, sei zwar mit einem erheblich höheren Aufwand verbunden, so Koormann. Da das touristische Wandern durch den Megatrend zum Urlaub in Deutschland ohnehin und sowieso noch einmal als Einzeltrend deutlich stärker wachse als der Fahrradmarkt, sei dies eine natürliche Ergänzung des Angebots. Eine sechstägige Tour mit Führer auf dem gesamten Abschnitt und auch die Möglichkeit zu individuellen Touren mit GPS-Track und eigener App mit der Möglichkeit, die vorhandene Infrastruktur zu nutzen, runden das neue Wander-Angebot ab.

  • Info: Buchungen, Infos und Beratung in der Hasetal-Touristik unter Telefon 05432/599599 oder unter www.hasetal.de.

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